Mit der USR III machen Grossaktionäre, Wirtschaftsanwälte und Steuerberater Milliarden. Die Rechnung bezahlen wir. Mit Leistungsabbau, höheren Gebühren und mehr Steuern.

NEIN zu undurchsichtigen Steuertricks

«Zinsbereinigte Gewinnsteuer», «Patentbox» oder «Entlastungsbegrenzung» – darum geht es bei der USR III. Wissen Sie, was diese Begriffe genau bedeuten? Nein? Das ist gewollt: Hinter dem unverständlichen Fachjargon verbergen sich undurchsichtige Steuertricks, die nur Steuerberater und Wirtschaftsanwälte verstehen. Ein paar wenige Konzerne und ihre Grossaktionäre – auch die Scheiche von Katar oder der Staatsfonds von Singapur – machen damit Milliarden.

NEIN zu neuen Milliarden-Ausfällen

Die Kosten sind unberechenbar. 2,7 Milliarden pro Jahr sind es sicher: 1,3 Milliarden fehlen beim Bund und 1,4 Milliarden bei Kantonen und Gemeinden. Wegen der neuen und komplizierten Steuertricks, die zusätzlich zur Senkung der Gewinnsteuern wirken, kann es aber auch ein Mehrfaches sein! Dass die tatsächlichen Ausfälle von den Befürwortern im Voraus immer viel zu tief veranschlagt werden, wissen wir spätestens seit der letzten Reform (USR II) von 2008.

NEIN zum Bschiss an der Bevölkerung

Das Milliarden-Loch, das die USR III in die Kassen von Bund, Kantonen und Gemeinden reisst, muss gestopft werden. Das geht nur mit Leistungsabbau – zum Beispiel bei der Bildung – und höheren Gebühren und Steuern. Das trifft den Mittelstand, die Angestellten, die Familien, die «normalen» Steuerzahlenden – uns alle! Ein Nein verhindert einen erneuten Bschiss und gibt dem Parlament den Auftrag, eine ausgewogene Reform auf den Weg zu bringen.