2014 verabschiedete der Bundesrat eine umfassende Reform der 1. und 2. Säule. Das Parlament hat die Vorlage verbessert, so dass das Leistungsniveau insgesamt erhalten bleibt. Wegen tiefer Renditen an den Kapitalmärkten wird der BVG-Umwandlungssatz von 6,8 auf 6,0% gesenkt. Als Kompensation dafür werden bei der AHV alle Neurenten um Fr. 840 pro Jahr erhöht. Zudem wird der Plafond der Renten für Ehepaare auf 155% der Maximalrente erhöht. Sie erhalten dadurch zwischen Fr. 1‘680 und Fr. 2712 mehr Rente. In der 2. Säule wird neu ein grösserer Teil des Lohns versichert, was die Benachteiligung der Teilzeitarbeit und tiefer Einkommen weitgehend beseitigt. Personen über 45 profitieren von einer Besitzstandgarantie und spüren die Senkung der BVG-Umwandlungssätze nicht.

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