Radikale Begrenzung der Zuwanderung vom Tisch

Die SP ist erfreut über die deutliche Ablehnung der Ecopop-Initiative. Die radikale Begrenzung der Zuwanderung über fixe Kontingente ist vom Tisch, die absurde Verknüpfung mit der Umwelt ebenfalls. Die SP bleibt dabei: Es braucht innere Reformen in Bildung, Wohnen, Raumplanung und Arbeitsmarkt und keine fremdenpolizeiliche Repression.

Das überdeutliche Nein zu Ecopop zeigt, dass es keine Mehrheit für einen frontalen Angriff auf die Bilateralen und die Personenfreizügigkeit gibt. Aber Herausforderungen bleiben, sowohl im Umweltbereich wie auch bei der Zuwanderung: Die SP hat ihre Position ausführlich diskutiert und geklärt. Die Lebensqualität in der Schweiz hängt nicht von der Anzahl Menschen ab, wir leben heute mit 8 Millionen Menschen besser als vor 50 Jahren mit 4 Millionen. Das Bevölkerungswachstum muss jedoch mit inneren Reformen in der Schweiz gesteuert und begleitet werden:

  • Bildungsoffensive
  • Bessere Raumplanung
  • Schutz vor Lohndumping
  • Abschaffung steuerlicher Fehlanreize für Unternehmen
  • Integration von Frauen, Jungen und älteren Arbeitnehmenden in den Arbeitsprozess

Druck auf verfassungswidrige Pauschalsteuer bleibt
Die SP bedauert, dass die landesweite Abschaffung der Pauschalbesteuerung gescheitert ist. Somit bleibt das verfassungswidrige Privileg für reiche Ausländer bestehen. Die politische Diskussion ist mit dem heutigen Entscheid nicht zu Ende, denn die Pauschalbesteuerung ist und bleibt ein Auslaufmodell, das zeigen die hohen Ja-Anteile in vielen Kantonen. Die SP wird die Abschaffung der Pauschalsteuer auf kantonaler Ebene deshalb weiter vorantreiben. Und die lokalen Behörden müssen künftig genauer hinschauen und Missbräuche unterbinden.

Angriff der Gold-Spekulanten auf Nationalbank abgewehrt
Die deutliche Ablehnung der Gold-Initiative konnte erwartet werden, ist aber trotzdem sehr erfreulich. Einen schalen Nachgeschmack hinterlässt die Initiative jedoch wegen der ungeklärten Finanzierung. Dass die offensichtlich sehr potente Kampagne zumindest zum Teil von ausländischen Spekulanten finanziert wurde, zeigt einmal mehr, dass die Schweiz dringend Regeln für die Transparenz in Sachen Politikfinanzierung benötigt. 

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  • Die meisten Sektionen führen regelmässig Mitgliederversammlungen durch, um die aktuellsten politischen Themen und Aktivitäten zu besprechen. Die Teilnahme daran ist natürlich ebenfalls völlig freiwillig. Aber es kann ein guter Ort sein, um neue Leute kennenzulernen.
  • Falls Dich ein Themengebiet besonders bewegt, kannst Du Dich in einer Themenkommission der SP Schweiz oder Deiner Kantonalpartei engagieren, oder in einer der Unterorganisationen wie den SP Frauen, den SP Migrant:innen, der SP 60+ oder der SP queer.
  • Häufig gibt es auch die Möglichkeit, ein partei-internes Amt, z.B. im Vorstand Deiner Sektion zu übernehmen.
  • Falls Du das möchtest, kannst Du mit Deiner Sektion auch Kontakt aufnehmen, um über eine Kandidatur für eine öffentliches Amt zu sprechen, z.B. in der Schulpflege Deines Wohnortes.

Um unsere Werte verteidigen zu können, braucht es finanzielle Mittel. Die SP ist eine Mitgliederpartei und schöpft ihre Stärke aus dem Engagement ihrer Mitglieder.
Die Mitgliederbeiträge werden von den Kantonalparteien und den Sektionen unterschiedlich festgelegt und sind abhängig von Deinem steuerbaren Einkommen. Wir folgen unseren eigenen politischen Forderungen: Wer wenig verdient, bezahlt wenig, und wer viel verdient, beteiligt sich mehr an den Kosten von Partei und Politik.
In der Regel fallen jährlich je nach Einkommen Kosten zwischen circa 80 und einigen Hundert Franken an. Die Mitgliederbeiträge werden jährlich erhoben.

Ja, selbstverständlich! Du kannst der SP beitreten, ohne den Schweizer Pass zu haben. Denn alle Menschen, die in der Schweiz leben, sollen in der Politik mitdiskutieren können.

Du hast verschiedene Möglichkeiten, Dich einzubringen. Wenn Du an Deinem Wohnort aktiv werden möchtest, wendest Du Dich am besten an die Sektion Deiner Gemeinde oder Deines Quartiers. Diese ist auch die richtige Anlaufstelle für den Einsatz in einem öffentlichen Amt (Gemeinderat, Schulpflege, Sozialbehörde…).
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