Bundesgesetz über die Buchpreisbindung (BuPG)
Darum geht es:
2007 wurde die Buchpreisbindung abgeschafft. Ein breites Bündnis von BuchändlerInnen, VerlegerInnen und AutorInnen setzen sich für die Wiedereinführung ein. Unterstützung erhalten sie von der SP, den Grünen, BDP von Teilen der CVP und der Grünliberalen sowie vom Parlament. Von der Abschaffung profitierten in erster Linie die Discounter und Detailhändler. Kleiner Buchhandlungen blieben dagegen auf der Strecke.
Die Position der SP:
Bücher sind nicht nur Wirtschafts- sondern auch Kulturgut. Mit der Buchpreisbindung wird das Buch als Kulturgut gestärkt und die Vielfalt gewahrt. Seit der Abschaffung der Buchpreisbindung sind zwar einige Bestseller billiger geworden. Detailhändler und Mediendisounter konnten solche Bestseller zu Schleuderpreisen auf den Markt werfen. Damit konnten kleine, regionale Buchhandlungen nicht Schritt halten. Insgesamt jedoch stiegen die Preise für Bücher an. Das zeigt auch das Beispiel Enland, welches als eines der wenigen westeuropäischen Länder die Buchpreisbindung abgeschafft hat: Dort stiegen die Buchpreis im Vergleich zu anderen Produkten ungleich höher.
Von der Buchpreisbindung können alle profitieren, statt nur die grossen Discounter und Detailisten:
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Die Konsumenten profitieren von einem breiten Buchhandlungsnetz mit
kompetenter Beratung und grosser Buchvielfalt. -
Die Schweizer Verlage haben genügend Handlungsspielraum um Sortimente zu
lancieren, in denen auch Schweizer AutorInnen ihren Platz behalten. -
Buchhandlungen bleiben gegenüber Discountern wettbewerbsfähig und tragen so
zur kulturellen Vielfalt bei.
Im Sinne der kulturellen Vielfalt sagt die SP ja zur Buchpreisbindung.
Website des Komitees «Ja zum Buch»: Dort finden sich Argumentarien, Druckvorlagen, Logos und Website-Banner.
Der Berner Autor Pedro Lenz (u.a. „Der Goalie bin ig") setzt sich persönlich für die Buchpreisbindung ein. Buchpreisbindung? Das klingt kompliziert. Genau darum haben Pedro Lenz und sein Atelierkollege, Illustrator Res Zinniker, diese Kurzfilme produziert. „Die Leute müssen doch wissen, über was sie am 11. März abstimmen", wie Pedro Lenz sagt, „und warum es gut ist, JA zu sagen zur Buchpreisbindung."







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