Initiative «6 Wochen Ferien für alle»
Das will die Initiative:
In den letzten 25 Jahren kam es in der Arbeitswelt zu einem grossen Strukturwandel. Die Unternehmensgewinne stiegen fast so stark an wie die Arbeitsbelastung der Arbeitnehmenden. Diese sind zunehmend konfrontiert mit einer höheren Arbeitsbelastung, Forderung nach Flexibilität und Stress. Das hat direkte Auswirkungen auf die Gesundheit, die Lebensqualität und die Arbeitsleistung der Arbeitenden. Wie die Studie «
Arbeit und Gesundheit
» des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO zeigt, kostet die zu hohe Arbeitsbelastung 10 Milliarden Franken pro Jahr.
Damit sich die Arbeitnehmenden vollständig regenerieren können, sind mehr Ferien nötig. Die Initiative will das Recht auf sechs Wochen Ferien in der Verfassung verankern. Das kostet zwar etwa 2% der Lohnsumme, doch das haben sich die Arbeitenden mit einer Steigerung der Produktivität um 21.5% verdient.
Die Position der SP:
Sechs Wochen Ferien sind eine wirksame, gezielte und moderne Antwort auf die hohen Belastungen in der Arbeitswelt. Die Arbeitnehmenden haben sich diese Erhöhung verdient:
- Sie haben die Produktivität in den letzten Jahren massiv gesteigert.
- Aufgrund der hohen Arbeitsbelastung leiden sie immer mehr unter Stress und weiteren gesundheitlichen Beschwerden.
- Daher muss ihnen auch mehr Zeit für Erholung und Regeneration eingeräumt werden
Obwohl die Arbeitnehmenden die Produktivität gesteigert haben, profitierten sie davon nicht. Im Gegenteil: Der Druck hat zugenommen, die Reallöhne wurden nicht angepasst. Profiteure sind die ArbeitgeberInnen. Die SP setzt sich seit jeher für den Schutz der Arbeitnehmenden ein und unterstützt daher die Initiative «6 Wochen Ferien für alle».
Website des Initiativ-Kommitees: Hier finden sich weitere Unterlagen wie ausführliche Argumentation, Druckvorlagen und Logos.







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