Initiative «Schluss mit uferlosem Bau von Zweitwohnungen!»
Das will die Initiative:
Die Initianten wollen den Anteil an Zweitwohnungen - also Wohnungen, die nur zeitweise bewohnt werden - pro Gemeinde auf 20% beschränken. Bestehende Wohnungen sollen aber auch in Gemeinden mit einem Anteil von über 20% erhalten bleiben.
Die Position der SP:
Die SP setzt sich für eine nachhaltige Raumentwicklung sowie eine faire Wohnpolitik ein, und wehrt sich gegen die Zersiedelung der Landschaft. Mit der Annahme der Initiative wird der Wohn- und Lebensraum Schweiz für alle gestärkt. Die bereits in Kraft getretene Anpassung des Raumplanungsgesetzes bringt zwar eine Verbesserung, ist aber noch zuwenig griffig. Nach wie vor nimmt die zügellose Zersiedelung der Schweiz zu.
Dazu tragen die Zweitwohnungen in hohem Masse bei. Da sie oft leerstehen, profitiert die Wirtschaft davon nicht. Der Zweitwohnungsboom führt überdies zu steigenden Bodenpreisen und Mieten. Die lokale Bevölkerung ist daher oft gezwungen, ihren Wohnort in andere, günstigere Gemeinden zu verlegen.
Im Sinne einer Wohnpolitik für alle statt für wenige spricht sich die SP Schweiz für die Initiative aus.
Website des Initiativkomitees: Hier finden sich ein ausführliches Argumentarium, Druckvorlagen sowie ein Musterreferat.







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