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SP Schweiz klar gegen Rentenklau

Die bürgerlichen Parteien erzählen eine Mär, um ihren Rentenklau zu kaschieren. Bei der Abstimmung am 7. März 2010 werden Renten gekürzt. Das ist kein Rentenloch, sondern Rentenklau. Die SP Schweiz lehnt dies entschieden ab. Die Senkung des Umwandlungssatzes ist weder sozial gerecht noch nötig. Die einzigen Profiteure sind die Pensionskassen, die bereits in den wirtschaftlich guten Jahre Millionen eingestrichen haben und nun – in der Rezession – die RentnerInnen bluten lassen möchten.

Die bürgerlichen Parteien erzählen eine Mär, um ihren Rentenklau zu kaschieren. Bei der Abstimmung am 7. März 2010 werden Renten gekürzt. Das ist kein Rentenloch, sondern Rentenklau. Die SP Schweiz lehnt dies entschieden ab. Die Senkung des Umwandlungssatzes ist weder sozial gerecht noch nötig. Die einzigen Profiteure sind die Pensionskassen, die bereits in den wirtschaftlich guten Jahre Millionen eingestrichen haben und nun – in der Rezession – die RentnerInnen bluten lassen möchten.Die SP entlarvt die gezielte Desinformation der bürgerlichen Parteien:

  1. Die Lüge von der demographischen Entwicklung: Um die steigenden Lebensbedingungen auszugleichen, soll der Umwandlungssatz nun bereits zum zweiten Mal gesenkt werden. Dies ist nicht notwendig! Es gibt zahlreiche Statistiken, wie sich die Lebenserwartung der Menschen in den nächsten Jahren entwickeln. Aber keine einzige Statistik geht von einer ähnlich langen Lebenserwartung aus, wie die der Lebensversicherer. Und vor allem hat sich seit der letzten Senkung die Demographie nicht verändert.
  2. Die Rezession als Scheinargument: Die Rentensenkung wird gefordert, da die Renditen der Versicherungsgesellschaften aufgrund der Finanzkrise zurückgegangen sind. Die berufliche Vorsorge ist jedoch eine langfristige Angelegenheit. Die Erfahrung zeigt, dass nach einem Zyklus mit Kapitalverlusten die Wahrscheinlichkeit gewinnträchtiger Ergebnisse ansteigt. Beim Aufschwung profitierten aber bislang nicht etwa die Rentenberechtigten, sondern vorwiegend die Versicherungsgesellschaften und ihre Aktionäre.
  3. Die echten Probleme angehen statt schönreden: Statt die berufliche Vorsorge umfassend zu überprüfen, werden alle Probleme auf die Versicherten überwälzt. Die SP sieht Sparpotenzial: Die Verwaltungskosten für Sammelstiftungen bei den Lebensversicherungen sowie autonome Pensionskassen betragen sage und schreibe 4 Milliarden Franken. Bevor Renten gekürzt werden, sollte der Spar-Hebel dort angesetzt werden, wo es einschenkt.

Von diesem Rentenklau drohen alle betroffen zu werden. Jüngere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die weiterhin viel einzahlen aber deutlich weniger bekommen. Aber auch heutige Rentnerinnen und Rentner müssen früher oder später mit einem Abbau rechnen, wenn jetzt nicht klar der Riegel geschoben wird. Die SP fordert: 2. Säule statt Selbstbedienungsladen.

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