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Die SP Schweiz gratuliert Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey zur Wahl

Zum zweiten Mal hat die Vereinigte Bundesversammlung heute Micheline Calmy-Rey zur Bundepräsidentin gewählt. Die SP gratuliert herzlich zur Wahl und wünscht ihr für das Amtsjahr viel Erfolg und Genugtuung. „Micheline Calmy-Rey steht für eine soziale, offene und moderne Schweiz.“, sagt SP-Präsident Christian Levrat. „Sie setzt sich im Bundesrat zum Wohle der Allgemeinheit und nicht nur für die Interessen einiger Weniger ein. Sie zeigt wo nötig diplomatisches Fingerspitzengefühl und äussert sich bei Bedarf auch mal couragiert. Sie wird die Schweiz in ihrem zweiten Präsidialjahr erneut würdig repräsentieren.“ Eine unrühmliche Rolle spielten heute allerdings die Mitterechtsparteien. Deren Abstrafaktion zeugt von einem seltsamen Verständnis der Konkordanz und einem fragwürdigen Umgang mit anderen Meinungen.

Die populäre SP-Bundesrätin Micheline Calmy-Rey hat die Schweizer Aussenpolitik in den vergangenen acht Jahren geprägt, wie kaum ein EDA-Vorsteher vor ihr. Sie meistert die Gratwanderung zwischen Diplomatie und Engagement hervorragend und gibt der Schweiz im Ausland ein Gesicht. Sie setzt sich beharrlich für die Einhaltung der Menschenrechte ein und verficht unermüdlich die humanitäre Tradition der Schweiz.

Auch aus gleichstellungspolitischer Sicht, ist die Wahl von Micheline Calmy-Rey zur Bundespräsidentin ein leuchtendes Zeichen: Sie wird die Schweiz repräsentieren, wenn sich im kommenden Jahr die Einführung des Frauenstimmrechts zum 40. Mal jährt, wenn zum 100. Mal der Internationale Frauentag am 8. März begangen wird oder wenn der Frauenstreik vom 14. Juni 1991 exakt 20 Jahre zurück liegt. So passt es hervorragend, dass eine engagierte Kämpferin für die Gleichstellung wie Micheline Calmy-Rey im Jahr 2011 als Bundespräsidentin amtiert und dieses Jahr prägen wird.

Kommentare

Abstrafaktion, Konkordanz?

Ich sage jetzt nichts zum Verhalten der SP bei den Bundesratswahlen 2007.
Dies war eine Ohrfeige an die Konkordanz und eine Abstrafaktion die ihres gleichen sucht.
Waterloo 2011 ich freue mich

Die andern...

Warum sind bei der SP eigentlich immer die andern schuld? Die Misere der SP ist nicht durch die bösen "Mitterechtsparteien" und Economiesuisse verursacht, sondern viel mehr durch das an den Problemen Vorbeipolitisieren und die Selbstgerechtigkeit der Genossen. Waterloo in Zürich und auf Bundesebene folgt... Aber wahrscheinlich sind ja auch die Verfasser dieser Kommentare nur Ignoranten, die noch nicht eingesehen haben, dass sie von den bösen "Mitterechtsparteien" und Economiesuisse mit ihren "Millionen" gekauft worden sind...

Definition von Popularität

"Die populäre SP-Bundesrätin Micheline Calmy-Rey..."

mmmh klar... sehr populär. Nicht einmal die Hälfte der ParlamentarierInnen hat für die SP-Bundesrätin gestimmt.

Auf dem Teppich bleiben

Zitat: "So passt es hervorragend, dass eine engagierte Kämpferin für die Gleichstellung wie Micheline Calmy-Rey im Jahr 2011 als Bundespräsidentin amtiert und dieses Jahr prägen wird."

Für was genau wollt ihr kämpfen? Man sieht hier einmal mehr, wie sehr die SP den Boden unter den Füssen verliert. Gleichstellung ist Schnee von gestern, alles wurde erreicht und wird gelebt. Sogar die Grünen (die eigentlichen Kämpfer in Sachen Gleichstellung) sehen dies so. Antonio Hodgers (34), der neue starke Mann der grünen Fraktion. Wenn die Macht in Griffnähe rückt, werden Parteiämter, die man früher den Frauen überliess für männliche Karrieristen interessant.

Sehrwahrscheinlich werdet ihr euch wirklich exponieren und den (Partei)Kampf bis in den Bundesrat hinein führen, so wie das Zitat es vermuten lässt. Ihr habt ja kaum mehr eine andere Alternative, damit man euch überhaupt noch zuhört. Egozentrisch, selbstherrlich und mit viel Ich-Gehabe. Wirklich sehr volksnah.

Kommentare zur MM anlässlich der Wahl von M.C-R. zur Bundespräsidentin

Liebe Opels, von Finkens und Hugenthoblers und weitere Anonymusse. Es freut mich natürlich als Parteimitglied, wenn auch Leute aus anderen Parteien sich auf der Homepage der SP Schweiz kundig machen. Was soll aber das Gequatsche zur MM der SP CH? Mit Sicherheit ist die SP CH interessiert an jeglicher konstruktiver Kritik engagierter Parteimitglieder - und Freunde. Solche Meinungen und Kommentare von 'ausserhalb' sind uns tatsächlich hinlänglich bekannt, und wir können sie ja immer wieder in der sogenannt neutralen schweizerischen Presse lesen, die sich ja rührend um unsere Befindlichkeit und um unsere Aufstellung in der Politlandschaft kümmert.

Das soll Aussenpolitik sein?

Die Aussenpolitik hat die Frau tatsächlich "nachhaltig" geprägt. Die Schweiz gilt als Vermittler nur noch als nicht ernstzunehmende Lachnummer.

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