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SP zieht gestärkt in die Legislatur 2011-2015

Der Ausgang der Nationalratswahlen zeigt für die SP Schweiz einen Zuwachs an Sitzen in den beiden Eidgenössischen Räten. Im Nationalrat konnte die SP drei Sitze zulegen: Einem Verlust im Tessin stehen Sitzgewinne in Solothurn, Freiburg, Wallis und in der Waadt gegenüber. Auch im Ständerat kann die SP zulegen: Neben der Wiederwahl von sieben der acht StänderätInnen im ersten Wahlgang, ist im bürgerlichen Aargau gar der Exploit mit SP-Vizepräsidentin Pascale Bruderer gelungen. Mit den sehr guten Ausgangslagen insbesondere in Bern und im Tessin hat die SP gar noch die Chance, ihre Ständeratsdeputation im zweiten Wahlgang weiter auszubauen. Die zahlreichen neuen ExponentInnen aus allen Landesteilen - darunter auch der jüngste Nationalrat Matthias Reynard - belegen, dass die SP die Erneuerung erfolgreich geschafft hat und sich auch weiterhin für eine Politik für alle statt für einige wenige einsetzen wird.

Der Sitzgewinn steht zwar einem leichten Verlust an Wählerstärke gegenüber, jedoch sind sämtliche wieder kandidierenden Fraktionsmitglieder der SP erneut gewählt. Dies ist gestern keiner anderen der grossen Parteien gelungen. Ausserdem haben die Kandidierenden der SP gleich in mehreren Kantonen Top-Ergebnisse erreicht, was eindrücklich die mehrheitsfähige Politik der SP belegt.

Da die SP auch nach der gestrigen Parlamentswahl klar als zweitstärkste Kraft da steht, ist der Anspruch auf zwei Bundesratssitze klar gegeben. Was die Strategie für die Gesamterneuerungswahlen vom 14. Dezember 2011 betrifft, werden nun die Resultate der zweiten Wahlgänge für den Ständerat am 20. und 27. November entscheidend sein.

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