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Pressedienst - Aktuelle Ausgabe

21.02.12 -  Fragen über Fragen: Der Gripen im Sinkflug  - Evi Allemann, Nationalrätin BE

Als der Bundesrat das Projekt Tiger-Teilersatz (TTE) im Juni 2007 grundsätzlich bewilligte, war klar: Der neue Kampfjet steht vor allem deshalb auf der Wunschliste der Luftwaffe, weil der aktuellen Flugzeug-Flotte die Erdkampffähigkeit fehlt. Populär ist dieses Argument nicht – ein Erdkampfeinsatz der Schweizer Luftwaffe scheint bei der aktuellen Lage extrem unwahrscheinlich und eine entsprechende Aufrüstung ist ein purer Luxus. Mit dem Erdkampf-Argument sind keine politischen Debatten zu gewinnen. Also rückt man in jüngster Zeit die breit akzeptierte Luftpolizei ins Zentrum – doch für diese braucht’s keine neue Jets. Was die Österreicher mit 15 Eurofightern können, ist in der Schweiz mit unseren 33 F/A-18, die erst jüngst modernisiert wurden, längst möglich.

21.02.12 -  Kampfjets oder Bildung und Verkehr?  - Anita Fetz, Ständerätin BS, Vizepräsidentin der SP-Bundeshausfraktion

Noch erhitzen sich die Gemüter vor allem über die Wahl des Kampfjets Gripen. Dabei geht vergessen, dass dessen Anschaffung ein Sparprogramm nach sich zieht. Angedacht ist es schon. Die Verliererinnen: Die Wissensnation Schweiz und die nötigen Investitionen in den Verkehr.

21.02.12 -  Für eine soziale Energiewende – inmitten Europas  - Eric Nussbaumer, Nationalrat BL

Es gibt in der Energiepolitik zwei Fragestellungen, die in den nächsten Monaten aufeinanderprallen werden. Erstens, wie gestalten wir die Energiewende, damit ein sozialverträglicher Umbau der Energieversorgung weg von der Atomenergie und weg von der fossilen Abhängigkeit gelingen kann und zweitens, wie können wir diese energiepolitischen Ziele als Volkswirtschaft inmitten des europäischen Binnenmarktes erreichen.

21.02.12 -  Timeout statt Burnout  - Max Chopard-Acklin, Nationalrat AG

Sechs Wochen Ferien seien ungesund für die Wirtschaft, sagen die Einen. Steigender Stress am Arbeitsplatz ohne Ausgleich ist ungesund für alle, sage ich. In meiner Arbeit als Gewerkschafter sehe ich, wie sich der wirtschaftliche Wandel hin zu immer noch mehr Leistungsdruck und Flexibilität auf die Beschäftigten auswirkt.

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