20.02.2010
Die Schweiz muss der bisherigen Steuerfluchtpolitik eine klare Absage erteilen: Erst wenn der Bundesrat eine längst überfällige Weissgeld-Strategie entwickelt und sich alle Banken in der Schweiz definitiv von der Vermögensverwaltung mit Steuerfluchtgeldern verabschieden, hat der Schweizer Finanzplatz wieder eine erfolgsversprechende Zukunft.
„Die Schweiz muss jetzt in die Offensive gehen, sonst werden wir weiterhin ein hoffnungsloses Rückzugsgefecht für ein längst überholtes Bankgeheimnis führen. Und weil wir immer mit dem Rücken zur Wand stehen, können wir für unsere Zugeständnisse auch keine Gegenforderungen mehr stellen“, sagt Fraktionschefin und Nationalrätin Ursula Wyss.
Die zwei zentralen Elemente einer Weissgeldstrategie sind aus Sicht der SP:
Natürlich befürwortet die SP auch die umgehende Verabschiedung der neuen Doppelbesteuerungsabkommen nach OECD-Muster. Ohne Rückwirkung und mit neuen hohen Hürden an ein Informationsgesuch wird die Masse der Steuerfluchtgelder von diesen aber unberührt bleiben.