Der bürgerliche Spardruck führte zu Lücken in der Polizeipräsenz und zu einer zunehmenden Verschiebung hin zu privaten Sicherheitskräften ohne demokratische Kontrolle. Sicherheit ist aber ein Grundbedürfnis und kein Geschäft! Die SP will eine Polizei, die im steten Kontakt mit der Bevölkerung ihren umfangreichen und anspruchsvollen Auftrag wahrnehmen kann. Gewalt und kriminelles Handeln müssen konsequent bekämpft werden. Am sinnvollsten ist noch immer, wenn mit präventiven Massnahmen Kriminalität und Gewalt verhindert werden können!
Das fordert die SP
• Polizei, Strafverfolgungsbehörden und Gerichte
erhalten die benötigten Mittel um ihre Arbeit im Dienste
der Bevölkerung des Kantons effizient und qualitativ
hochstehend zu erledigen.
• Am Gewaltmonopol des Staates darf nicht gerüttelt
werden! Nicht Private sondern Quartier- und GemeindepolizistInnen
oder die SIP sollen für Ruhe und
Ordnung sorgen.
• Als Tiefsteuerkanton muss Luzern mit mehr Wirtschaftskriminalität
rechnen. Auch die Informationstechnologien
bergen neue Gefahren (Internetkriminalität, einfachere
Verbreitung von Kinderpornographie, etc.) Hier darf bei
der Bekämpfung nicht gespart werden!
• Der Kanton fördert und finanziert präventive Massnahmen,
die eine friedliche Lösung von Konflikten zum
Ziel haben (SIP, Mediation, Ombudsstellen, Fanarbeit,
Gewaltberatung, etc.).
• Eine stärkere Kontrolle von Schusswaffen wirkt
präventiv gegen Gewaltverbrechen und Suizid.
