Generationen
Die SP / JUSO der Stadt Luzern setzt sich mit ganzer Kraft für eine lebenswerte Stadt für Jung und Alt ein. Sie will in Luzern Strukturen schaffen und erhalten, um allen Generationen und allen Bevölkerungsgruppen ihren Platz in der Gesellschaft zu sichern und das notwendige Miteinander zu unterstützen und zu fördern.
Kinder: Laut LUSTAT leben in der Stadt Luzern im Städtevergleich am wenigsten Kinder. Dies muss zwingend nach oben korrigiert werden, denn Kinder sind unsere Zukunft. Mit ihrem Engagement für bezahlbaren Wohnraum trägt die SP / JUSO wesentlich zu dieser Zielerreichung bei. Ausserdem hat sich die Grossstadtratsfraktion in der Kommission und im Grossen Stadtrat für die Frühe Förderung eingesetzt und so deren Einführung zum Durchbruch verholfen. Daneben wehren wir uns dagegen, dass Spielplätze Opfer von Sparpaketen oder Überbauungsvorhaben werden.
Junge Menschen: Den jungen Menschen muss ausreichend Platz in unserer Gesellschaft zugestanden werden. Sie brauchen Möglichkeiten, um sich zu treffen, eigene Ideen umzusetzen und Grenzen kennen zu lernen, sei dies im öffentlichen Raum oder in zur Verfügung gestellten Lokalitäten. Im Rahmen der Quartier- und Stadtteilpolitik setzen wir uns für die flächendeckende Einführung von Quartierbüros ein beobachten deren Umsetzung. Wir unterstützen und fördern alternative Kultur und fordern „die Wiederbelebung“ des Kulturkompromisses.
Familien und Arbeitnehmende brauchen Rahmenbedingungen, die es ihnen ermöglichen, Beruf, Familie und Wohnen in Einklang zu bringen. Bei der Familienergänzenden Kinder-betreuung wurden in den letzten Jahren grosse Anstrengungen unternommen, so dass der Betreuungsanteil erhöht werden konnte. Es braucht jedoch weitere Anstrengungen, um den Rückstand auf andere Schweizer Städte wettzumachen. Ausserdem braucht es flexible Arbeits-bedingungen, um die Vereinbarkeit von Beruf und Kinder-, bzw. Angehörigenbetreuung zu gewährleisten. Vor allem aber muss sichergestellt werden, dass der Mittelstand und Familien mit tiefen Einkommen nicht durch Gebührenerhöhungen (z. B. Musikschule) übermässig belastet werden und ihnen am Ende des Monats genügend Geld im Portemonnaie bleibt.
Ältere Menschen sollen sich engagieren und aktiv sein können, sowie ihren Bedürfnissen entsprechend Einrichtungen, Wohnraum und Betreuungsangebote vorfinden. Wir setzen uns ein für individuelle, ineinandergreifende und gesundheitserhaltende Wohn- und Betreuungs-angebote für alle Bevölkerungsgruppen. Die SP- Fraktion kämpft gegen Sparmassnahmen im Unterstützungsbereich, wie z.B. den dringend nötigen Mietzinszuschüssen für alte Menschen mit tiefen Einkommen (AHIZ) oder den Zuschüssen fürs Rote Kreuz für die Unterstützung von pflegenden Angehörigen. Weiter setzen wir uns für die Abschaffung der unseligen Klientenbeteiligung in der Spitex ein, welche seit 2011 erhoben wird und kranke Menschen im ambulanten Bereich neu, neben Selbstbehalt und Franchise, bis zu 5800.- im Jahr kosten kann. Dies führte erwiesenermassen bei einigen Klientinnen zur Reduktion, bzw. Sistierung von nötigen Spitexleistungen, was für die einzelnen Menschen folgenschwere Konsequenzen haben kann, das Gesundheitswesen als Ganzes verteuert und die Solidarität zwischen kranken und gesunden Menschen untergräbt.
Die Grossstadtratsfraktion hat sich in dieser Legislatur für die ältere Bevölkerung in folgenden Themenbereichen eingesetzt:
- Gegen die Reduktion der AHIZ im Rahmen des Sparpaketes
- Gegen die Reduktion der Zuschüsse fürs Rote Kreuz zur Entlastung von pflegenden Angehörigen, im Rahmen des Sparpaketes.
- Für die Erhöhung des Mietzinsabzuges bei der AHIZ im Rahmen des Budgets 2012
- Für einen Strategiebericht zum Pflegepersonalmangel
- Für Lösungen in der unbefriedigenden Situation bei der Finanzierung der Akut- und Übergangspflege
- Für die Zustimmung des B&A’s „Altern in Luzern“
- Für die Zustimmung zum B&A „Regelung für Beihilfe zum Suizid in den Betagtenzentren und Pflegewohnungen der Stadt Luzern“
- Für die Zustimmung zum B&A „Quartier- und Stadtteilpolitik“
- Gegen die Veräusserungsbestrebungen der städtischen Alterssiedlungen






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