Bürgerliche Mindestlohn-Gegner haben versucht, demokratisch beschlossene Mindestlöhne juristisch auszuhebeln. Ihr Argument: Löhne müssen nicht zum Leben reichen - im Notfall kann ja die Sozialhilfe einspringen. So sagt es der Direktor des Arbeitgeberverbandes Roland A. Müller.
Nun hat das Bundesgericht abschliessend entschieden: Die Mindestlöhne in Zürich und Winterthur sind gültig. Doch bereits nächste Woche stimmt das Parlament über einen landesweiten Mindestlohn-Stopp ab. Mindestlöhne, die von der lokalen Bevölkerung in Abstimmungen beschlossen werden, sollen ausgehebelt werden.
Vor allem Frauen werden den Preis dafür zahlen, da sie überwiegend in den am schlechtesten bezahlten Berufen tätig sind, beispielsweise in der Gastronomie, im Coiffeurgewerbe oder in der Reinigung.
Wir haben nur eine Woche Zeit, das zu verhindern. Unterschreibe jetzt unseren Appell an SVP, FDP und Mitte: Stoppt den Angriff auf die Mindestlöhne und respektiert das Bundesgerichtsurteil! Je mehr Menschen unseren Appell unterzeichnen, desto eher haben wir die Chance, den Mindestlohn-Angriff noch zu stoppen.