In der Rubrik des Newsletters der SP60+ kommen die kantonalen Gruppen zu Wort. Heute die SP60+ Genf.
Die SP60+ Genf verkörpert durch ihre Erfahrungen und Lebensweisen die Vision der älteren Generationen. Dennoch beschränkt sie den Rahmen ihrer Überlegungen und Aktivitäten nicht auf diese Generationen, sondern versteht sich im Gegenteil als solidarisch mit den Jüngeren.
Mehrere Themen standen 2025 im Mittelpunkt unserer Überlegungen und unserer Arbeit.
Das erste ist die Weiterverfolgung der Initiative für eine starke und langfristige Pflege. Unsere Genossin Marie-France Anex hat zusammen mit Gaspard Piguet, dem Vorsitzenden des Gesundheits- und Sozialausschusses der Partei, dem Vorstand und dem Zentralkomitee in Anwesenheit von Christian Dandrès einen Bericht vorgelegt. Dieser Bericht ist das Ergebnis einer Reflexionsphase über die Arbeitsbedingungen des Pflegepersonals in Genf und wurde an alle Mitglieder der Fraktion verschickt. Er enthält 10 Empfehlungen. Die erste fordert insbesondere die Schaffung einer Stelle für eine kantonale Pflegefachperson, die für die Verwaltung der Befugnisse der Pflegefachpersonen mit «erweiterter Praxis» zuständig ist. Es ist notwendig, die kantonalen und eidgenössischen Gesetze zu überarbeiten, damit sie den Status dieser neuen Art von Pflegefachpersonen und deren Aufgaben berücksichtigen. Im Jahr 2050 wird in der Schweiz ein Mangel von 30 Prozen an Pflegefachpersonen, aber auch von 40 Prozent an Ärztinnen und Ärzten bestehen. Es ist daher unerlässlich, die Mittel bereitzustellen, um mehr Personal auszubilden.
Das zweite Thema befasst sich mit dem bedarfsgerechten Wohnen und den finanziellen Rahmenbedingungen für den Zugang zu Wohnraum für Senior:innen. Es war zunächst Gegenstand eines Abends für unsere Mitglieder, bei dem wir Frau Laura Mechkat, Mitglied der transdisziplinären Gruppe «Association Habitat 4 Générations», zu Gast hatten, die uns über «flexibles und inklusives Wohnen für vier Generationen» informierte – ein Thema, das uns sehr beeindruckt hat. Anschliessend stand es im Mittelpunkt unseres Treffens mit den Abgeordneten im Oktober. Das Thema ist heikel und schwieriger, als es auf den ersten Blick erscheint. Daher wird es in einem Workshop vertieft, den wir im Laufe des Jahres 2026 abhalten wollen.
Die Links zu den Webseiten der kantonalen Gruppen der SP60+ sind bei Über uns zu finden. Kantonale Gruppen der SP60+ können ihre Beiträge für den Newsletter der SP60+ per E-Mail einreichen.