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Abstimmungsparolen vom 14. Juni 2026
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Menschen in der SP
Im Jahr 2024 dokumentierte das nationale Beratungsnetz für Rassismusopfer insgesamt 1’211 Fälle rassistischer Diskriminierung. Das ist fast 40 Prozent mehr als im Vorjahr. Die steigende Zahl gemeldeter Fälle zeigt, dass Rassismus vermehrt erkannt und gemeldet wird, wobei dies nicht zwingend bedeutet, dass er häufiger als früher vorkommt. Ein Grossteil dieser Vorfälle ereignete sich auch im Bildungsbereich. Diese Zahlen unterstreichen die Dringlichkeit, rassismuskritische Bildung und diskriminierungssensible Kompetenzen nicht nur als pädagogisches Ideal, sondern als konkrete Notwendigkeit in der schulischen Praxis zu verankern, denn nur so kann Rassismus in der Gesellschaft nachhaltig bekämpft werden.
In diesem Sinne stellt die im Jahr 2025 von der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektor*innen (EDK) verabschiedete Erklärung zur Prävention und Bekämpfung von Rassismus und Antisemitismus an Schulen ein klares bildungspolitisches Signal dar. Sie fordert eine offene Schulkultur, in der rassistische und antisemitische Vorfälle weder geduldet noch verharmlost, sondern aktiv und unmittelbar bekämpft werden. Lehrpersonen sollen im Rahmen ihrer Aus- und Weiterbildung dafür gezielt sensibilisiert und befähigt werden. Rassismuskritik ist eine Art der Auseinandersetzung mit Rassismus, die sowohl die individuelle Ebene
als auch die gesellschaftliche Dimension umfasst. Rassismuskritik bedeutet, Rassismus nicht nur als individuelles Vorurteil oder böswillige Handlung zu betrachten, sondern als ein verankertes Machtverhältnis in der Gesellschaft. Der Begriff umfasst mehr als nur die Ablehnung von Rassismus. Er zielt darauf ab, diskriminierende Strukturen, Denkmuster und Ungleichheiten zu erkennen, zu hinterfragen und zu verändern. In Zusammenhang mit dieser Thematik stellen sich folgende Fragen:
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Du hast Fragen zur Mitgliedschaft oder dem Mitgliedschaftsformular? Wir helfen gerne.
Am einfachsten, indem Du online das Beitrittsformular nebenan ausfüllst.
Du kannst selbst entscheiden, welches Engagement für Dich am besten passt.
Um unsere Werte verteidigen zu können, braucht es finanzielle Mittel. Die SP ist eine Mitgliederpartei und schöpft ihre Stärke aus dem Engagement ihrer Mitglieder.
Die Mitgliederbeiträge werden von den Kantonalparteien und den Sektionen unterschiedlich festgelegt und sind abhängig von Deinem steuerbaren Einkommen. Wir folgen unseren eigenen politischen Forderungen: Wer wenig verdient, bezahlt wenig, und wer viel verdient, beteiligt sich mehr an den Kosten von Partei und Politik.
In der Regel fallen jährlich je nach Einkommen Kosten zwischen circa 80 und einigen Hundert Franken an. Die Mitgliederbeiträge werden jährlich erhoben.
In einigen Kantonen wird zusätzlich ein Solidaritätsbeitrag erhoben.
Für mehr Informationen kannst Du Dich an die SP an Deinem Wohnort oder in Deinem Kanton wenden.
Ja, selbstverständlich! Du kannst der SP beitreten, ohne den Schweizer Pass zu haben. Denn alle Menschen, die in der Schweiz leben, sollen in der Politik mitdiskutieren können.
Du hast verschiedene Möglichkeiten, Dich einzubringen. Wenn Du an Deinem Wohnort aktiv werden möchtest, wendest Du Dich am besten an die Sektion Deiner Gemeinde oder Deines Quartiers. Diese ist auch die richtige Anlaufstelle für den Einsatz in einem öffentlichen Amt (Gemeinderat, Schulpflege, Sozialbehörde…).
Du kannst Dein Wissen und Können auch innerhalb der Partei einbringen. Die SP sucht immer Leute, die sich in der Parteiorganisation engagieren (Gemeinde, Bezirk, Kanton, Themenkommissionen).
Melde Dein Interesse bei den Verantwortlichen Deiner Ortssektion an. Die Sektion nominiert SP-Kandidierende für öffentliche Ämter, sei dies für den Gemeinderat oder die lokalen Schul-, Sozial- oder Finanzbehörden. Die Ortssektion bildet oft auch für Ämter auf übergeordneter Ebene (Kantons- oder Grossrat) den Ausgangspunkt des parteiinternen Nominationsprozesses.
Abgesehen von der Zahlung des jährlichen Mitgliederbeitrags gehst Du keine Verpflichtungen ein. Voraussetzung für den Beitritt ist eine inhaltliche Nähe. Dies bedingt jedoch nicht, dass Du in allen Fragen mit der SP gleicher Meinung sein musst.
Die Statuten der SP Schweiz verbieten die gleichzeitige Mitgliedschaft in mehreren Schweizer Parteien.
Doppelbürger:innen können Mitglied der SP Schweiz und Mitglied einer ausländischen Schwesterpartei sein, beispielsweise der deutschen SPD oder des italienischen Partito Democratico. Die Mitgliedschaft bei der SP Schweiz ist für Angehörige von Schwesterparteien gratis, sofern sie belegen können, dass sie in ihrem Heimatland Mitgliederbeiträge an eine Sozialdemokratische Partei entrichten.
Ja. Auch im Ausland kannst du dich als Mitglied der SP Schweiz in die Politik einbringen. Wenn Du Deinen Wohnsitz im Ausland hast, wirst du automatisch Mitglied der SP International.
Für JUSO-Mitglieder besteht bis zum Alter von 26 Jahren die Möglichkeit einer kostenlosen SP-Mitgliedschaft. Ein entsprechender Antrag kann per Mail an [email protected] gestellt werden.
Was Du von der SP erwarten darfst.
Du bist nah dran an der Politik: Wir schicken Dir unsere Aufrufe, Newsletter sowie sechs Mal jährlich unser Mitgliedermagazin “links”. Du kannst Dich mit Gleichgesinnten vernetzen.
Du kannst von andern lernen und Dich mit Deinem Wissen und Können auf verschiedenen Ebenen in der Partei einbringen.
Gemeinsam schaffen wir eine bessere Zukunft!
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