Geschlechtsspezifische Gewalt, Anzahl Fälle von Gewalt gegenüber FINTA- und LGBTIQ-Personen in der Stadt, Beurteilung der nationalen Kampagne, Anpassung der aktuellen Sensibilisierungskampagnen und des Internetauftritts mit Verweis auf die Kampagne und die neue Opferhilfe-Nummer 142 sowie periodische Erfassung und Analyse der eingehenden Anrufe

Vor wenigen Tagen wurde in der Schweiz bereits der zwölfte Femizid des Jahres 2026 verübt1.
Diese Tötungsdelikte stellen die extremste Form geschlechtsspezifischer Gewalt dar und verdeutlichen die Dringlichkeit wirksamer Präventions- und Sensibilisierungsmassnahmen.

Seit dem 1. Mai 2026 ist die Opferhilfe schweizweit über die nationale Telefonnummer 142 erreichbar. Die kostenlose Hotline bietet Betroffenen von Gewalt sowie deren Angehörigen rund um die Uhr niederschwellige, vertrauliche Beratung und Unterstützung. Geschulte Fachpersonen informieren über Handlungsmöglichkeiten und vermitteln bei Bedarf an zuständige Fachstellen. Gemäss Medienberichten wird das Angebot stark genutzt,
insbesondere von Finta- und queeren Personen. Parallel dazu führt der Bund eine nationale Kampagne gegen häusliche, sexuelle und geschlechtsspezifische Gewalt durch2. Die Kampagne sensibilisiert für diverse Formen von
Gewalt wie Herabsetzung, Kontrolle, Isolation oder Machtmissbrauch, ermutigt Betroffene und ihr Umfeld, über Gewalt zu sprechen, und macht auf bestehende Hilfsangebote aufmerksam. Angesichts der in der ganzen Schweiz anhaltend hohen Zahl von Gewaltdelikten, häuslicher Gewalt und Femiziden stellt sich die Frage, wie die Stadt Zürich diesem Problem begegnet. .

In diesem Zusammenhang bitten wir den Stadtrat um die Beantwortung der folgenden Fragen:

  1. Wie viele Anzeigen bzw. polizeilich registrierte Fälle von Gewalt werden gegenüber
    FINTA- und LGBTIQ-Personen in der Stadt Zürich jährlich erfasst? Spezifisch in den
    Bereichen häusliche und partnerschaftliche Gewalt, allgemein körperliche Gewalt,
    sexualisierte Gewalt sowie weitere geschlechtsspezifische Gewaltformen?
  2. Wie beurteilt der Stadtrat die nationale Kampagne gegen häusliche, sexuelle und
    geschlechtsspezifische Gewalt?
  3. Welche Massnahmen wurden und werden in Zürich getroffen, um die nationale
    Kampagne und die neue Opferhilfe-Nummer 142 bekannt zu machen und deren
    Botschaften zu verbreiten? Wie nutzt der Stadtrat Angebote des Eidgenössischen Büros
    für Gleichstellung EBG, um die Kampagne bekannt zu machen?
  4. Wie werden sämtliche aktuellen Sensibilisierungskampagnen in der Öffentlichkeit sowie
    im Internetauftritt (Webseite, Social Media, etc.) der Stadt Zürich angepasst an die
    Neuerungen, beziehungsweise mit der Nummer 142 ergänzt?
  5. An welchen öffentlichen Orten plant die Stadt, die Nummer zusätzlich bekannt zu
    machen werden, zum Beispiel an Schulen, Spitälern, in Badeanstalten und Ähnlichen
    (analog Kampagne «Zürich schaut hin»)?
  6. Sind Kampagnen in den sozialen Medien wie zum Beispiel dem lnsta-Account der Stadt
    Zürich geplant, und wenn ja mit welchem Zeithorizont?
  7. Plant die Stadt Zürich , periodisch die Zahlen der eingegangenen Anrufe auf die Nummer
    142 zu erfassen und zu analysieren? Falls nein, weshalb nicht, und falls ja, in welchem
    Rahmen und nach welchen Kriterien?

Erstunterzeicher:in

Nina Eggenschwiler

Ersteinreichung

17. Juni 2026

Einreichungskanton

Zürich

Einreichegemeinde

Zurich
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  • Falls Dich ein Themengebiet besonders bewegt, kannst Du Dich in einer Themenkommission der SP Schweiz oder Deiner Kantonalpartei engagieren, oder in einer der Unterorganisationen wie den SP Frauen, den SP Migrant:innen, der SP 60+ oder der SP queer.
  • Häufig gibt es auch die Möglichkeit, ein partei-internes Amt, z.B. im Vorstand Deiner Sektion zu übernehmen.
  • Falls Du das möchtest, kannst Du mit Deiner Sektion auch Kontakt aufnehmen, um über eine Kandidatur für eine öffentliches Amt zu sprechen, z.B. in der Schulpflege Deines Wohnortes.

Um unsere Werte verteidigen zu können, braucht es finanzielle Mittel. Die SP ist eine Mitgliederpartei und schöpft ihre Stärke aus dem Engagement ihrer Mitglieder.
Die Mitgliederbeiträge werden von den Kantonalparteien und den Sektionen unterschiedlich festgelegt und sind abhängig von Deinem steuerbaren Einkommen. Wir folgen unseren eigenen politischen Forderungen: Wer wenig verdient, bezahlt wenig, und wer viel verdient, beteiligt sich mehr an den Kosten von Partei und Politik.
In der Regel fallen jährlich je nach Einkommen Kosten zwischen circa 80 und einigen Hundert Franken an. Die Mitgliederbeiträge werden jährlich erhoben.

In einigen Kantonen wird zusätzlich ein Solidaritätsbeitrag erhoben.

Für mehr Informationen kannst Du Dich an die SP an Deinem Wohnort oder in Deinem Kanton wenden.

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Du hast verschiedene Möglichkeiten, Dich einzubringen. Wenn Du an Deinem Wohnort aktiv werden möchtest, wendest Du Dich am besten an die Sektion Deiner Gemeinde oder Deines Quartiers. Diese ist auch die richtige Anlaufstelle für den Einsatz in einem öffentlichen Amt (Gemeinderat, Schulpflege, Sozialbehörde…).
Du kannst Dein Wissen und Können auch innerhalb der Partei einbringen. Die SP sucht immer Leute, die sich in der Parteiorganisation engagieren (Gemeinde, Bezirk, Kanton, Themenkommissionen).

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