Prévenir les expulsions de logement: pour une détection précoce et une intervention ciblée

Dans un contexte de hausse des loyers et de pénurie de logements, les locataires se retrouvent de plus en plus exposés au risque d’expulsion.

Dans le canton de Fribourg, les loyers ont augmenté de 24% en vingt ans. Parallèlement, les professionnel·le·s du logement constatent un durcissement des pratiques des propriétaires, de moins en moins enclins à rechercher des solutions à l’amiable dans un contexte de pénurie. Avec un taux de logements vacants de seulement 0,91% en ville de Fribourg (relevé Q3 2025, Observatoire du logement), l’incitation à la négociation s’effrite: pourquoi faire des concessions lorsque des dizaines de candidat·e·s attendent qu’un logement se libère, souvent avec la perspective d’une hausse de loyer à la clé?

Derrière chaque expulsion se jouent des trajectoires de vie qui basculent. La perte du logement plonge les personnes concernées dans une précarité résidentielle, qui affecte l’ensemble des sphères de la vie: emploi, santé, scolarité, relations sociales. L’historique d’impayés devient alors un obstacle majeur à la recherche d’un nouveau logement sur un marché déjà saturé.

Les expulsions représentent également un coût important pour la collectivité. Mobilisation des services sociaux, hébergement d’urgence, consultations juridiques, accompagnement psychosocial: autant de ressources mobilisées une fois la crise survenue, alors même que des mesures de prévention permettraient d’éviter ces situations.

C’est pourquoi l’Union des villes suisses recommande[1] la mise en place de mécanismes de détection précoce des procédures de résiliation de bail, ainsi que de relais financiers en cas d’arriérés de loyer.

À Fribourg, il n’existe actuellement aucune base de données permettant d’identifier les expulsions imminentes. L’absence de données centralisées sur les procédures de poursuite et de résiliation prive ainsi les autorités et les acteurs concernés de leviers d’action efficaces pour prévenir et éviter les expulsions.

D’autres villes ont mis en place des dispositifs allant dans ce sens. A Genève, un mécanisme permet l’octroi d’une aide financière ponctuelle – sous forme de don non remboursable – aux personnes confrontées à des difficultés financières passagères ne bénéficiant pas de prestations sociales. A Lausanne et à Yverdon-les-Bains, les services du logement sont informés par les régies immobilières et les justices de paix en cas de procédure d’expulsion, permettant une intervention en amont.

Dans le but d’éviter la perte imminente d’un logement, les auteurs du présent postulat demandent au Conseil communal d’étudier:

1. la possibilité de mettre en place un registre systématique des données relatives aux expulsions imminentes, en sollicitant la collaboration des gérances immobilières et des justices de paix, et, si nécessaire, le soutien du Canton;
2. la création d’un dispositif d’intervention précoce visant l’octroi rapide d’une aide financière ciblée en faveur de locataires confronté·e·s à des difficultés financières passagères, par exemple par le recours à des fonds existants ou à l’aide sociale.

Le Conseil communal a récemment publié sa “politique du logement et de l’habitat”. Il en ressort, entre autres, une volonté de partenariat avec les acteurs sociaux et de l’immobilier dans laquelle s’inscrit parfaitement le présent postulat.

Erstunterzeicher:in

Léo Tinguely

Ersteinreichung

19. Januar 2026

Einreichungskanton

Freiburg

Einreichegemeinde

Fribourg
Animation laden...Animation laden...Animation laden...

Newsfeed

Secret Link

Newsletter abonnieren

Du hast Fragen zur Mitgliedschaft oder dem Mitgliedschaftsformular? Wir helfen gerne.

Häufige Fragen

Am einfachsten, indem Du online das Beitrittsformular nebenan ausfüllst.

Du kannst selbst entscheiden, welches Engagement für Dich am besten passt.

  • Wenn Du wenig Zeit hast, ist es absolut in Ordnung, wenn Dein Engagement sich vor allem darauf beschränkt, Deinen Mitgliederbeitrag zu bezahlen. Auch das hilft uns sehr, um die Schweiz und die Welt zu einem besseren Ort zu machen.
  • Die Sektion, bei welcher Du Mitglied bist, wird Dich eventuell hin und wieder anfragen, ob Du Zeit hättest, bei einer Standaktion, einer Unterschriftensammlung oder einer Telefonaktion mitzumachen. Falls Dir das zusagt, sind wir sehr froh darüber – aber es ist natürlich völlig freiwillig.
  • Die meisten Sektionen führen regelmässig Mitgliederversammlungen durch, um die aktuellsten politischen Themen und Aktivitäten zu besprechen. Die Teilnahme daran ist natürlich ebenfalls völlig freiwillig. Aber es kann ein guter Ort sein, um neue Leute kennenzulernen.
  • Falls Dich ein Themengebiet besonders bewegt, kannst Du Dich in einer Themenkommission der SP Schweiz oder Deiner Kantonalpartei engagieren, oder in einer der Unterorganisationen wie den SP Frauen, den SP Migrant:innen, der SP 60+ oder der SP queer.
  • Häufig gibt es auch die Möglichkeit, ein partei-internes Amt, z.B. im Vorstand Deiner Sektion zu übernehmen.
  • Falls Du das möchtest, kannst Du mit Deiner Sektion auch Kontakt aufnehmen, um über eine Kandidatur für eine öffentliches Amt zu sprechen, z.B. in der Schulpflege Deines Wohnortes.

Um unsere Werte verteidigen zu können, braucht es finanzielle Mittel. Die SP ist eine Mitgliederpartei und schöpft ihre Stärke aus dem Engagement ihrer Mitglieder.
Die Mitgliederbeiträge werden von den Kantonalparteien und den Sektionen unterschiedlich festgelegt und sind abhängig von Deinem steuerbaren Einkommen. Wir folgen unseren eigenen politischen Forderungen: Wer wenig verdient, bezahlt wenig, und wer viel verdient, beteiligt sich mehr an den Kosten von Partei und Politik.
In der Regel fallen jährlich je nach Einkommen Kosten zwischen circa 80 und einigen Hundert Franken an. Die Mitgliederbeiträge werden jährlich erhoben.

In einigen Kantonen wird zusätzlich ein Solidaritätsbeitrag erhoben.

Für mehr Informationen kannst Du Dich an die SP an Deinem Wohnort oder in Deinem Kanton wenden.

Ja, selbstverständlich! Du kannst der SP beitreten, ohne den Schweizer Pass zu haben. Denn alle Menschen, die in der Schweiz leben, sollen in der Politik mitdiskutieren können.

Du hast verschiedene Möglichkeiten, Dich einzubringen. Wenn Du an Deinem Wohnort aktiv werden möchtest, wendest Du Dich am besten an die Sektion Deiner Gemeinde oder Deines Quartiers. Diese ist auch die richtige Anlaufstelle für den Einsatz in einem öffentlichen Amt (Gemeinderat, Schulpflege, Sozialbehörde…).
Du kannst Dein Wissen und Können auch innerhalb der Partei einbringen. Die SP sucht immer Leute, die sich in der Parteiorganisation engagieren (Gemeinde, Bezirk, Kanton, Themenkommissionen).

Melde Dein Interesse bei den Verantwortlichen Deiner Ortssektion an. Die Sektion nominiert SP-Kandidierende für öffentliche Ämter, sei dies für den Gemeinderat oder die lokalen Schul-, Sozial- oder Finanzbehörden. Die Ortssektion bildet oft auch für Ämter auf übergeordneter Ebene (Kantons- oder Grossrat) den Ausgangspunkt des parteiinternen Nominationsprozesses.

Abgesehen von der Zahlung des jährlichen Mitgliederbeitrags gehst Du keine Verpflichtungen ein. Voraussetzung für den Beitritt ist eine inhaltliche Nähe. Dies bedingt jedoch nicht, dass Du in allen Fragen mit der SP gleicher Meinung sein musst.

Die Statuten der SP Schweiz verbieten die gleichzeitige Mitgliedschaft in mehreren Schweizer Parteien.
Doppelbürger:innen können Mitglied der SP Schweiz und Mitglied einer ausländischen Schwesterpartei sein, beispielsweise der deutschen SPD oder des italienischen Partito Democratico. Die Mitgliedschaft bei der SP Schweiz ist für Angehörige von Schwesterparteien gratis, sofern sie belegen können, dass sie in ihrem Heimatland Mitgliederbeiträge an eine Sozialdemokratische Partei entrichten.

Ja. Auch im Ausland kannst du dich als Mitglied der SP Schweiz in die Politik einbringen. Wenn Du Deinen Wohnsitz im Ausland hast, wirst du automatisch Mitglied der SP International.

Für JUSO-Mitglieder besteht bis zum Alter von 26 Jahren die Möglichkeit einer kostenlosen SP-Mitgliedschaft. Ein entsprechender Antrag kann per Mail an [email protected] gestellt werden.

Das bietet Dir die SP

Was Du von der SP erwarten darfst.

Du bist nah dran an der Politik: Wir schicken Dir unsere Aufrufe, Newsletter sowie sechs Mal jährlich unser Mitgliedermagazin “links”. Du kannst Dich mit Gleichgesinnten vernetzen.

Du kannst von andern lernen und Dich mit Deinem Wissen und Können auf verschiedenen Ebenen in der Partei einbringen.
Gemeinsam schaffen wir eine bessere Zukunft!

Keine Demokratie ohne Bildung. Wir bieten Dir Webinare und Seminare zu Hintergrundwissen und aktuellen politischen Themen.