Lieber Martin
Deine Frage geht uns alle an – und sie motiviert uns, noch konsequenter für den Tierschutz zu kämpfen. Denn klar ist: Eine Gesellschaft, die sich als fortschrittlich und mitfühlend versteht, darf Tierleid nicht einfach hinnehmen. Die SP steht für eine faire und ökologische Landwirtschaft ein. Massentierhaltung ist kein Naturgesetz, sondern das Ergebnis politischer Entscheidungen – und da versuchen wir anzusetzen.
Unser Einsatz findet jedoch meistens abseits des Rampenlichts statt. Wenn wir hinter den Kulissen für die biologische Landwirtschaft einstehen, engagieren wir uns auch für eine artgerechte Haltung von Nutztieren. Auch eine konsumentenfreundliche Deklaration von Lebensmitteln, die die Rückverfolgbarkeit ermöglicht, steht letztlich im Dienst des Tierwohls.
Seit langem bringen unsere National- und Ständerät:innen das Thema voran. Wir unterstützen Forderungen – teils auch aus den eigenen Reihen eingebracht, – wonach tierquälerisch erzeugte Produkte wie beispielsweise Pelz nicht mehr eingeführt werden dürfen. In den Debatten setzen wir uns jeweils in den vorberatenden Kommissionen oder in Vernehmlassungen für den Tierschutz ein – häufig mit Erfolg, aber nicht immer. So ist es uns leider nicht gelungen, ein Stacheldrahtverbot für Weidezäune in der Tierschutzverordnung zu verankern. Auch die Schlachtung trächtiger Rinder bleibt – entgegen unserer Forderung – weiterhin erlaubt.
Es gibt noch viel zu tun. Wir lassen nicht locker und bleiben dran!
Stell uns deine Frage
Täglich erreichen die SP Dutzende Zuschriften mit Fragen von Mitgliedern und Leser:innen. Hast du eine Frage an die SP? Wir greifen sie gerne im Links auf. Schreibe uns unter [email protected]