NEIN zum neuen Zivildienstgesetz am 14. Juni
Zivildienstleistungen sind unverzichtbar - insbesondere in Spitälern, Alters- und Pflegeheimen, Schulen, beim Natur- und Umweltschutz sowie in der Land- und Alpwirtschaft. Das neue Zivildienstgesetz führt zu einem massiven Abbau dieser Leistungen, obwohl sie dringend gebraucht werden. Wir dürfen junge Menschen nicht davon abhalten, sich für die Gemeinschaft einzusetzen.
Darum sagen wir Nein zum neuen Zivildienstgesetz:
- Die Vorlage schadet Seniorinnen und Schüler
Die Vorlage will die Zulassungen zum Zivildienst um 40 Prozent senken, obwohl Zivildienstleistende genau dort im Einsatz sind, wo heute Personal fehlt. Spitäler, Alters- und Pflegeheime und Schulen müssten Leistungen streichen. - Die Vorlage gefährdet Naturschutz und Biodiversität
Zivildienstleistende leisten einen unverzichtbaren Beitrag für unsere Umwelt – sie pflegen wertvolle Alpweiden, bekämpfen invasive Pflanzen und schützen unsere Biodiversität. Ohne ihren Einsatz würden wertvolle Flächen verwildern und einheimische Arten verdrängt. Allein im Naturschutz leisteten sie im letzten Jahr über 230'000 Diensttage – ein unersetzlicher Beitrag, den der geplante Abbau direkt gefährdet. - Die Vorlage will einen sinnvollen Dienst an der Gemeinschaft erschweren
Die Vorlage führt beim Übertritt vom Militär- in den Zivildienst zahlreiche Schikanen ein. Doch wer aus Gewissensgründen den Militärdienst ablehnt, übernimmt im Zivildienst Verantwortung. Mit der Vorlage wird nicht nur die Gewissensfreiheit angegriffen, sondern auch der gesellschaftliche Wert des Zivildienstes herabgesetzt. Junge Menschen sollen nicht abgeschreckt werden, einen sinnvollen Dienst für die Gesellschaft zu leisten.