Gegen Abzockerei: SP, Grüne und EVP sagen klar Ja am 3. März

In wenigen Wochen entscheidet der Souverän über die Initiative „gegen die Abzockerei“. Das Volksbegehren findet in allen Parteien Unterstützung – dies hat auch die gfs-Umfrage kürzlich belegt. Ein überparteiliches Rot-Grün-Mitte-Komitee aus VertreterInnen der SP, Grünen und der EVP hat heute im Rahmen einer Medienkonferenz die Argumente für ein deutliches Ja am 3. März 2013 dargelegt und begründet, warum der Abzockerei endlich ein Riegel geschoben gehört.

Nationalrätin Susanne Leutenegger Oberholzer erklärte an der Medienkonferenz, wieso die SP-Delegiertenversammlung vor wenigen Wochen mit 144 zu 2 Stimmen deutlich die Ja-Parole zur Abzocker-Initiative beschlossen hat: „Die SP steht ein für die gerechtere Verteilung der Löhne und Einkommen in der Schweiz. Erstens, weil dies sozial gerechter ist, und zweitens, weil gleichmässiger verteilte Einkommen und Vermögen ein stabiles Wachstum generieren. Am 3. März haben wir die Chance einen grossen Schritt in diese Richtung zu unternehmen.“

Auch für Daniel Vischer, Nationalrat der Grünen steht fest: „Auch wenn die Aktionärsdemokratie nicht alle Probleme löst geht es mir darum, dass goldene Fallschirme und überrissene Beiratssaläre nicht einfach unter der Hand zugesprochen werden, sondern ordentlich genehmigt und kontrolliert gehören.“

Desgleichen setzt sich die EVP als Mittepartei dezidiert für das Volksbegehren ein, wie EVP-Präsident Heiner Studer an der Medienkonferenz ausführte: „Die Abzockerinitiative ist die einzige Lösung, um unverantwortlichem Handeln zugunsten des eigenen Vorteils eine Grenze zu setzen. Unsere Hoffnung auf einen wirksamen Gegenvorschlag hat sich nicht erfüllt. Nur die Initiative verschliesst alle Hintertüren und Schlupflöcher wasserdicht.““

Und schliesslich hat SP-Nationalrat Jean Christophe Schwaab, Präsident des Schweizerischen Bankpersonalverbands Suisse Romande erklärt, warum er die Abzocker-Initiative unterstützt: „Überrissene Gehälter sind nicht nur ein Symptom der Gier einiger weniger, es ist überdies auch die Umverteilung des Reichtums nach oben zum Nachteil der Angestellten. Und die schlimmsten Auswüchse lasen sich mit der Initiative weit besser bekämpfen als mit dem Gegenvorschlag, weil dieser Ausnahmen und Schlupflöcher vorsieht.“

Über die Abzocker-Initiative wird am 3. März abgestimmt. Die Delegiertenversammlungen von SP, Grünen und EVP haben sich klar für ein Ja zur Vorlage ausgesprochen.

Ansprechpartner:innen zu diesem Thema

Beitrag teilen:

Facebook
Twitter
LinkedIn
Animation laden...Animation laden...Animation laden...

Newsfeed

Du hast Fragen zur Mitgliedschaft oder dem Mitgliedschaftsformular? Wir helfen gerne.

Häufige Fragen

Am einfachsten, indem Du online das Beitrittsformular nebenan ausfüllst.

Du kannst selbst entscheiden, welches Engagement für Dich am besten passt.

  • Wenn Du wenig Zeit hast, ist es absolut in Ordnung, wenn Dein Engagement sich vor allem darauf beschränkt, Deinen Mitgliederbeitrag zu bezahlen. Auch das hilft uns sehr, um die Schweiz und die Welt zu einem besseren Ort zu machen.
  • Die Sektion, bei welcher Du Mitglied bist, wird Dich eventuell hin und wieder anfragen, ob Du Zeit hättest, bei einer Standaktion, einer Unterschriftensammlung oder einer Telefonaktion mitzumachen. Falls Dir das zusagt, sind wir sehr froh darüber – aber es ist natürlich völlig freiwillig.
  • Die meisten Sektionen führen regelmässig Mitgliederversammlungen durch, um die aktuellsten politischen Themen und Aktivitäten zu besprechen. Die Teilnahme daran ist natürlich ebenfalls völlig freiwillig. Aber es kann ein guter Ort sein, um neue Leute kennenzulernen.
  • Falls Dich ein Themengebiet besonders bewegt, kannst Du Dich in einer Themenkommission der SP Schweiz oder Deiner Kantonalpartei engagieren, oder in einer der Unterorganisationen wie den SP Frauen, den SP Migrant:innen, der SP 60+ oder der SP queer.
  • Häufig gibt es auch die Möglichkeit, ein partei-internes Amt, z.B. im Vorstand Deiner Sektion zu übernehmen.
  • Falls Du das möchtest, kannst Du mit Deiner Sektion auch Kontakt aufnehmen, um über eine Kandidatur für eine öffentliches Amt zu sprechen, z.B. in der Schulpflege Deines Wohnortes.

Um unsere Werte verteidigen zu können, braucht es finanzielle Mittel. Die SP ist eine Mitgliederpartei und schöpft ihre Stärke aus dem Engagement ihrer Mitglieder.
Die Mitgliederbeiträge werden von den Kantonalparteien und den Sektionen unterschiedlich festgelegt und sind abhängig von Deinem steuerbaren Einkommen. Wir folgen unseren eigenen politischen Forderungen: Wer wenig verdient, bezahlt wenig, und wer viel verdient, beteiligt sich mehr an den Kosten von Partei und Politik.
In der Regel fallen jährlich je nach Einkommen Kosten zwischen circa 80 und einigen Hundert Franken an. Die Mitgliederbeiträge werden jährlich erhoben.

Ja, selbstverständlich! Du kannst der SP beitreten, ohne den Schweizer Pass zu haben. Denn alle Menschen, die in der Schweiz leben, sollen in der Politik mitdiskutieren können.

Du hast verschiedene Möglichkeiten, Dich einzubringen. Wenn Du an Deinem Wohnort aktiv werden möchtest, wendest Du Dich am besten an die Sektion Deiner Gemeinde oder Deines Quartiers. Diese ist auch die richtige Anlaufstelle für den Einsatz in einem öffentlichen Amt (Gemeinderat, Schulpflege, Sozialbehörde…).
Du kannst Dein Wissen und Können auch innerhalb der Partei einbringen. Die SP sucht immer Leute, die sich in der Parteiorganisation engagieren (Gemeinde, Bezirk, Kanton, Themenkommissionen).

Melde Dein Interesse bei den Verantwortlichen Deiner Ortssektion an. Die Sektion nominiert SP-Kandidierende für öffentliche Ämter, sei dies für den Gemeinderat oder die lokalen Schul-, Sozial- oder Finanzbehörden. Die Ortssektion bildet oft auch für Ämter auf übergeordneter Ebene (Kantons- oder Grossrat) den Ausgangspunkt des parteiinternen Nominationsprozesses.

Abgesehen von der Zahlung des jährlichen Mitgliederbeitrags gehst Du keine Verpflichtungen ein. Voraussetzung für den Beitritt ist eine inhaltliche Nähe. Dies bedingt jedoch nicht, dass Du in allen Fragen mit der SP gleicher Meinung sein musst.

Die Statuten der SP Schweiz verbieten die gleichzeitige Mitgliedschaft in mehreren Schweizer Parteien.
Doppelbürger:innen können Mitglied der SP Schweiz und Mitglied einer ausländischen Schwesterpartei sein, beispielsweise der deutschen SPD oder des italienischen Partito Democratico. Die Mitgliedschaft bei der SP Schweiz ist für Angehörige von Schwesterparteien gratis, sofern sie belegen können, dass sie in ihrem Heimatland Mitgliederbeiträge an eine Sozialdemokratische Partei entrichten.

Ja. Auch im Ausland kannst du dich als Mitglied der SP Schweiz in die Politik einbringen. Wenn Du Deinen Wohnsitz im Ausland hast, wirst du automatisch Mitglied der SP International.

Für JUSO-Mitglieder besteht bis zum Alter von 26 Jahren die Möglichkeit einer kostenlosen SP-Mitgliedschaft. Ein entsprechender Antrag kann per Mail an [email protected] gestellt werden.

Das bietet Dir die SP

Was Du von der SP erwarten darfst.

Du bist nah dran an der Politik: Wir schicken Dir unsere Aufrufe, Newsletter sowie sechs Mal jährlich unser Mitgliedermagazin „links“. Du kannst Dich mit Gleichgesinnten vernetzen.

Du kannst von andern lernen und Dich mit Deinem Wissen und Können auf verschiedenen Ebenen in der Partei einbringen.
Gemeinsam schaffen wir eine bessere Zukunft!

Keine Demokratie ohne Bildung. Wir bieten Dir Webinare und Seminare zu Hintergrundwissen und aktuellen politischen Themen.