Politikfinanzierung: Die SP bleibt unabhängig – echte Transparenz bleibt zwingend

Die heute veröffentlichten Zahlen zur Parteienfinanzierung zeigen deutlich: Die SP Schweiz ist und bleibt die einzige grosse Partei, die ihre politische Arbeit auf eine breite Unterstützung von Mitgliedern und unzähligen Kleinspender:innen stützt. Im Gegensatz zu den bürgerlichen Parteien nimmt die SP keine grossen Beträge von Konzernen, Lobbyverbänden und einzelnen Wirtschaftsinteressen entgegen.

Wie die heute von der Eidgenössischen Finanzkontrolle veröffentlichten Zahlen zeigen, wird die SP Schweiz im Gegensatz zu den bürgerlichen Parteien hauptsächlich von Kleinspender:innen und ihren Mitgliedern finanziert. «Es freut uns sehr, dass sich fast 32’000 Spenderinnen und Spender gemeinsam mit unseren über 34’000 Mitgliedern für mehr Kaufkraft, Gleichstellung und Klimaschutz engagieren», sagt Cédric Wermuth, Co-Präsident der SP Schweiz.

«Unsere Unabhängigkeit ist kein Zufall, sondern eine bewusste Entscheidung: Während die UBS im Jahr 2024 über eine Million Franken an bürgerliche Parteien zahlte, sind wir nicht auf Grossunternehmen und Wirtschaftsverbände angewiesen, um unsere Politik zu gestalten. Wir stellen die Menschen und ihre Anliegen ins Zentrum – nicht die Privilegien einer kleinen Minderheit», fährt Cédric Wermuth fort. «Gerade das macht uns glaubwürdig und ermöglicht es uns, konsequent für soziale Gerechtigkeit, Chancengleichheit und wirksamen Klimaschutz einzustehen.»

Mit der Transparenz-Initiative hat die SP einen wichtigen Meilenstein erreicht. Mehr Transparenz in der Politikfinanzierung ist heute Realität – aber noch längst nicht genug. Denn besonders im bürgerlichen Lager werden entscheidende Geldflüsse nach wie vor hinter Stiftungen, speziellen Finanzvehikeln und intransparenten Mandatszahlungen versteckt. «Es bleibt ein grosses Problem, dass Konzerne und ihre Lobbyverbände weiterhin auf Umwegen grossen Einfluss auf die Politik nehmen können», sagt Cédric Wermuth. «Solche Praktiken schwächen das Vertrauen in unsere Demokratie.»

Für die SP ist klar: Politik für die Menschen braucht eine starke, solidarische Basis – und nicht versteckte Unterstützung von Unternehmen und Lobbys. Breite Akzeptanz und Engagement in der Bevölkerung machen unabhängige, zukunftsgerichtete Politik erst möglich. Die SP fordert deshalb, dass sämtliche Geldflüsse, Mandatszahlungen und Stiftungsgelder vollständig offengelegt werden müssen. Nur so lässt sich verhindern, dass Geld im Verborgenen die Richtung unserer Demokratie vorgibt.

Ansprechpartner:innen zu diesem Thema

Cédric Wermuth

Cédric Wermuth

Nationalrat AG und Co-Parteipräsident

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