Um die Verankerung der Landessprachen zu stärken, hat SP-Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider heute die Änderung des Sprachengesetzes in die Vernehmlassung geschickt. Die SP Schweiz begrüsst den Vorschlag des Bundesrats, den Unterricht einer zweiten Landessprache in der Primarschule im Sprachengesetz zu verankern. Damit wird der gesellschaftliche Zusammenhalt in der Schweiz gefördert, gleichzeitig erhalten alle Kinder die gleiche Chance, sich sprachlich, sozial und kulturell zu entfalten.
«Die sprachliche Vielfalt ist ein zentrales integratives Merkmal der Schweiz und muss sich auch im Bildungssystem widerspiegeln», hält SP-Ständerätin Mathilde Crevoisier Crelier fest. Die in die Vernehmlassung geschickte Vorlage soll den Unterricht einer zweiten Landessprache in der Primarschule gesetzlich verankern. Die SP Schweiz begrüsst diesen Schritt und fordert die Kantone dazu auf, an den harmonisierten Bildungszielen bei den Landessprachen festzuhalten.
«Die Schweiz braucht nicht weniger, sondern mehr Verständigung in den verschiedenen Landessprachen», betont SP-Nationalrätin Simona Brizzi. «Mehrsprachigkeit ist ein zentraler Wert für die Schweiz und Ausdruck ihrer kulturellen Vielfalt.» Als SP setzen wir uns für eine Schule ein, die verbindet. Eine zweite Landessprache (Französisch, Deutsch, Italienisch und Rätoromanisch) in der Primarschule ist ein entscheidender Schritt auf diesem Weg – für mehr Zusammenhalt und ein demokratisches Miteinander.



