Freitag, 18. Mai 2018, 20:00 bis 21:45

Eine öffentliche Veranstaltung der SP-Bundeshausfraktion in Zusammenarbeit mit der SP60+

Vor 50 Jahren gingen die Menschen weltweit auf die Strassen, um ihren Unmut gegen Krieg, autoritären Wertkonservativismus, rassistisch-patriarchale Strukturen, den Kapitalismus der Nachkriegszeit und Umweltzerstörung zu äussern. 1968 führten die Arbeiterbewegung, Studierende, Feminist*innen und Bürgerrechtsbewegungen die Kämpfe für Freiheit, Solidarität, Gleichberechtigung und Mitbestimmung in bis dahin nicht gekannter Form zusammen. Auch wenn viele der Emanzipationsbemühungen ab den 1970er Jahren durch den Neoliberalismus vereinnahmt wurden, kann die Bedeutung von 1968 nicht überschätzt werden. Nicht umsonst richten sich rechtspopulistische Parteien wie die AfD, der Front National oder natürlich auch die SVP ganz direkt gegen die Forderungen und Errungenschaften von 1968.

Wie kann das Erbe von 1968 in die heutige Zeit übersetzt und zur Grundlage einer erfolgreichen linken Politik gemacht werden?

Darüber diskutieren die Politologin Regula Stämpfli, der Philosoph Thomas Seibert, Co-Präsidentin der SP Frauen* Natascha Wey, sowie Marianne de Mestral, Co-Präsidentin der SP60+. Moderiert wird der Abend von Nationalrätin und Journalistin Min Li Marti.

Ort: Kino Movie 1, Seilerstrasse 4, Bern (zu Fuss 5 min. vom Bahnhof Bern in Richtung Inselspital)

Datum, Zeit: Freitag, 18. Mai 2018, 20-21:45 Uhr, anschliessend Apéro

Eintritt: frei