Aktuelles
Partei
Sozialdemokratische Bewegung
Parteistrukturen und Gremien
Menschen
Menschen in der SP
Der Regierungsrat wird beauftragt, eine gesetzliche Grundlage für eine effektive Steuerung der Weiterbildungsplätze für Facharzttitel zu schaffen. Diese soll konkrete Vorgaben zu einer Mindestanzahl Weiterbildungsplätze in den Fachgebieten der Grundversorgung in den Listenspitälern im Kanton Zürich machen. Die Bemessung der Mindestanzahl-Plätze soll sich an der Anzahl Patient*innen, Fälle oder Übernachtungen je Spital orientieren.
Begründung
Es gibt einen grossen Fachkräftemangel in der Grundversorgung. Aus diesem Grund wird künftig die Anzahl der Studienplätze in der Humanmedizin erhöht. Mehr Studienplätze führen aber nicht automatisch zu mehr Ärzt*innen im Bereich der Grundversorgung. Der Kanton hat aufgrund der Versorgungssicherheit ein Interesse daran, dass möglichst viele Ärzt*innen für die Grundversorgung ausgebildet werden. Die finanziellen Anreize wirken dem zurzeit entgegen. Das Angebot an Weiterbildungsplätzen sollte aber nicht von finanziellen Aspekten, sondern vom Nutzen für die Bevölkerung abhängen.
Grundlage für die angestrebte Steuerung soll eine Analyse der aktuellen Anzahl an Weiterbildungsplätzen nach Fachgebiet sein. Als Basis könnten die SIWF-Angaben sowie die bekannten Grössen der Spitäler und des Kantons dienen.
Das Steuerungssystem soll mit konkreten Vorgaben zu Mindestanzahl-Plätzen nach Fachgebiet funktionieren. Es sollen im mindestens für die Fachgebiete der Grundversorgung (allgemeine Innere Medizin, Pädiatrie, Psychiatrie) sowie bei Bedarf für andere Fachgebiete (im Ermessen der Direktion) Vorgaben erstellt werden. Dabei soll sich die Bemessung der Mindestanzahl-Plätze an der Anzahl Patient*innen, Fälle oder Übernachtungen je Spital orientieren.
Bei Nichteinhaltung der Mindestvorgaben bräuchte es Konsequenzen, zum Beispiel analog zur Pflege mit einem Malus- oder ähnlichem System.
Zudem soll ein Fokus auf die Verfügbarkeit von Einstiegsstellen für Assistenzärzt*innen nach dem Staatsexamen gelegt werden.
Ziel ist, dass der Kanton Zürich Vorreiter bei den Weiterbildungen in den Fachgebieten der Grundversorgung wird.
Erstunterzeicher:in
Ersteinreichung
Einreichungskanton
Einreichegemeinde
Du hast Fragen zur Mitgliedschaft oder dem Mitgliedschaftsformular? Wir helfen gerne.
Am einfachsten, indem Du online das Beitrittsformular nebenan ausfüllst.
Du kannst selbst entscheiden, welches Engagement für Dich am besten passt.
Um unsere Werte verteidigen zu können, braucht es finanzielle Mittel. Die SP ist eine Mitgliederpartei und schöpft ihre Stärke aus dem Engagement ihrer Mitglieder.
Die Mitgliederbeiträge werden von den Kantonalparteien und den Sektionen unterschiedlich festgelegt und sind abhängig von Deinem steuerbaren Einkommen. Wir folgen unseren eigenen politischen Forderungen: Wer wenig verdient, bezahlt wenig, und wer viel verdient, beteiligt sich mehr an den Kosten von Partei und Politik.
In der Regel fallen jährlich je nach Einkommen Kosten zwischen circa 80 und einigen Hundert Franken an. Die Mitgliederbeiträge werden jährlich erhoben.
In einigen Kantonen wird zusätzlich ein Solidaritätsbeitrag erhoben.
Für mehr Informationen kannst Du Dich an die SP an Deinem Wohnort oder in Deinem Kanton wenden.
Ja, selbstverständlich! Du kannst der SP beitreten, ohne den Schweizer Pass zu haben. Denn alle Menschen, die in der Schweiz leben, sollen in der Politik mitdiskutieren können.
Du hast verschiedene Möglichkeiten, Dich einzubringen. Wenn Du an Deinem Wohnort aktiv werden möchtest, wendest Du Dich am besten an die Sektion Deiner Gemeinde oder Deines Quartiers. Diese ist auch die richtige Anlaufstelle für den Einsatz in einem öffentlichen Amt (Gemeinderat, Schulpflege, Sozialbehörde…).
Du kannst Dein Wissen und Können auch innerhalb der Partei einbringen. Die SP sucht immer Leute, die sich in der Parteiorganisation engagieren (Gemeinde, Bezirk, Kanton, Themenkommissionen).
Melde Dein Interesse bei den Verantwortlichen Deiner Ortssektion an. Die Sektion nominiert SP-Kandidierende für öffentliche Ämter, sei dies für den Gemeinderat oder die lokalen Schul-, Sozial- oder Finanzbehörden. Die Ortssektion bildet oft auch für Ämter auf übergeordneter Ebene (Kantons- oder Grossrat) den Ausgangspunkt des parteiinternen Nominationsprozesses.
Abgesehen von der Zahlung des jährlichen Mitgliederbeitrags gehst Du keine Verpflichtungen ein. Voraussetzung für den Beitritt ist eine inhaltliche Nähe. Dies bedingt jedoch nicht, dass Du in allen Fragen mit der SP gleicher Meinung sein musst.
Die Statuten der SP Schweiz verbieten die gleichzeitige Mitgliedschaft in mehreren Schweizer Parteien.
Doppelbürger:innen können Mitglied der SP Schweiz und Mitglied einer ausländischen Schwesterpartei sein, beispielsweise der deutschen SPD oder des italienischen Partito Democratico. Die Mitgliedschaft bei der SP Schweiz ist für Angehörige von Schwesterparteien gratis, sofern sie belegen können, dass sie in ihrem Heimatland Mitgliederbeiträge an eine Sozialdemokratische Partei entrichten.
Ja. Auch im Ausland kannst du dich als Mitglied der SP Schweiz in die Politik einbringen. Wenn Du Deinen Wohnsitz im Ausland hast, wirst du automatisch Mitglied der SP International.
Für JUSO-Mitglieder besteht bis zum Alter von 26 Jahren die Möglichkeit einer kostenlosen SP-Mitgliedschaft. Ein entsprechender Antrag kann per Mail an [email protected] gestellt werden.
Was Du von der SP erwarten darfst.
Du bist nah dran an der Politik: Wir schicken Dir unsere Aufrufe, Newsletter sowie sechs Mal jährlich unser Mitgliedermagazin “links”. Du kannst Dich mit Gleichgesinnten vernetzen.
Du kannst von andern lernen und Dich mit Deinem Wissen und Können auf verschiedenen Ebenen in der Partei einbringen.
Gemeinsam schaffen wir eine bessere Zukunft!
Keine Demokratie ohne Bildung. Wir bieten Dir Webinare und Seminare zu Hintergrundwissen und aktuellen politischen Themen.