Partei
Sozialdemokratische Bewegung
Menschen
Menschen in der SP
Der Regierungsrat wird gebeten zu prüfen und Bericht zu erstatten,
1. wie alleinlebende ältere Menschen sowie weitere besonders gefährdete Personen (u.a.
chronisch kranke und pflegebedürftige Menschen, Menschen mit psychischen Erkran-
kungen oder Suchterkrankungen) bei Hitzewarnungen mittels eines Telefon- oder Be-
suchsdienstes resp. geeigneter zielgruppenspezifischer Massnahmen erreicht und unter-
stützt werden können, analog dem Modell des Kantons Genf, und welche Rolle der Kan-
ton dabei in Ergänzung zu bestehenden Angeboten von Gemeinden und Organisationen
übernehmen kann;
2. wie Mindeststandards für eine ausreichende Kühlung in Pflegeeinrichtungen, Alterszen-
tren und weiteren Institutionen mit besonders gefährdeten Personen (z.B. Institutionen
für Menschen mit Behinderungen) festgelegt und deren Einhaltung sichergestellt werden
können;
3. wie öffentliche Institutionen (z.B. Museen, Bibliotheken, weitere geeignete Gebäude) bei
Hitzewarnungen als kühle Rückzugsorte für die Bevölkerung, insbesondere für Perso-
nen ohne eigene Kühlmöglichkeit, etwa Menschen in schlecht isolierten Wohnungen, zur
Verfügung gestellt und bekannt gemacht werden können.
Begründung:
Hitzewellen werden klimabedingt häufiger und intensiver. Besonders gefährdet sind laut Bundesamt für Gesundheit nicht nur ältere Menschen, sondern auch chronisch kranke und pflegebedürftige Personen, Schwangere, Säuglinge und Kleinkinder sowie Menschen mit psychischen Erkrankungen oder Suchterkrankungen, international wird zusätzlich auf Wohnungslose und im Freien arbeitende Personen verwiesen. Im August 2024 starben gemäss BAG1 schweizweit täglich bis zu 20 Menschen an den Folgen der Hitze, die meisten über 75 Jahre
alt; eine kanadische Studie2 zeigt zudem eine um 8 Prozent erhöhte Sterblichkeit in nicht klimatisierten Pflegeheimen an heissen Tagen. Eine Standortbestimmung von 2024 zeigt, dass nur 8 von 26 Kantonen, darunter Genf, Waadt und Basel-Stadt, einen Hitzeaktionsplan mit ausreichenden WHO-Kernelementen haben. Die Deutschschweiz, und damit Zürich, liegt zurück. Genf zeigt, wie es gehen kann: tägliche Anrufe bei Über-75-Jährigen, klimatisierte Museen und Kinos als Rückzugsorte, Nebelduschen in Parks. Im Kanton Zürich gibt es bereits Strukturen, die sich dafür nutzen liessen, etwa die Fachstelle Seniorenschutz der Kantonspolizei oder der Besuchsdienst von Pro Senectute, jedoch nicht hitzespezifisch und nicht auf alle Risikogruppen ausgerichtet. Es ist daher zu prüfen, wie diese Strukturen und die Mindestanforderungen gezielt ergänzt werden können, ohne
unverhältnismässigen Mehraufwand für die Gemeinden zu schaffen.
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Du kannst selbst entscheiden, welches Engagement für Dich am besten passt.
Um unsere Werte verteidigen zu können, braucht es finanzielle Mittel. Die SP ist eine Mitgliederpartei und schöpft ihre Stärke aus dem Engagement ihrer Mitglieder.
Die Mitgliederbeiträge werden von den Kantonalparteien und den Sektionen unterschiedlich festgelegt und sind abhängig von Deinem steuerbaren Einkommen. Wir folgen unseren eigenen politischen Forderungen: Wer wenig verdient, bezahlt wenig, und wer viel verdient, beteiligt sich mehr an den Kosten von Partei und Politik.
In der Regel fallen jährlich je nach Einkommen Kosten zwischen circa 80 und einigen Hundert Franken an. Die Mitgliederbeiträge werden jährlich erhoben.
In einigen Kantonen wird zusätzlich ein Solidaritätsbeitrag erhoben.
Für mehr Informationen kannst Du Dich an die SP an Deinem Wohnort oder in Deinem Kanton wenden.
Ja, selbstverständlich! Du kannst der SP beitreten, ohne den Schweizer Pass zu haben. Denn alle Menschen, die in der Schweiz leben, sollen in der Politik mitdiskutieren können.
Du hast verschiedene Möglichkeiten, Dich einzubringen. Wenn Du an Deinem Wohnort aktiv werden möchtest, wendest Du Dich am besten an die Sektion Deiner Gemeinde oder Deines Quartiers. Diese ist auch die richtige Anlaufstelle für den Einsatz in einem öffentlichen Amt (Gemeinderat, Schulpflege, Sozialbehörde…).
Du kannst Dein Wissen und Können auch innerhalb der Partei einbringen. Die SP sucht immer Leute, die sich in der Parteiorganisation engagieren (Gemeinde, Bezirk, Kanton, Themenkommissionen).
Melde Dein Interesse bei den Verantwortlichen Deiner Ortssektion an. Die Sektion nominiert SP-Kandidierende für öffentliche Ämter, sei dies für den Gemeinderat oder die lokalen Schul-, Sozial- oder Finanzbehörden. Die Ortssektion bildet oft auch für Ämter auf übergeordneter Ebene (Kantons- oder Grossrat) den Ausgangspunkt des parteiinternen Nominationsprozesses.
Abgesehen von der Zahlung des jährlichen Mitgliederbeitrags gehst Du keine Verpflichtungen ein. Voraussetzung für den Beitritt ist eine inhaltliche Nähe. Dies bedingt jedoch nicht, dass Du in allen Fragen mit der SP gleicher Meinung sein musst.
Die Statuten der SP Schweiz verbieten die gleichzeitige Mitgliedschaft in mehreren Schweizer Parteien.
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Ja. Auch im Ausland kannst du dich als Mitglied der SP Schweiz in die Politik einbringen. Wenn Du Deinen Wohnsitz im Ausland hast, wirst du automatisch Mitglied der SP International.
Für JUSO-Mitglieder besteht bis zum Alter von 26 Jahren die Möglichkeit einer kostenlosen SP-Mitgliedschaft. Ein entsprechender Antrag kann per Mail an [email protected] gestellt werden.
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