Klimaneutralität bis 2050: Dieses Ziel haben die Stimmberechtigten bereits vorgegeben. Doch die Klimapolitik und die Dekarbonisierung hinkt hinterher. Darum können wir am 8. März 2026 den gesetzten Fahrplan mit der Klimafonds-Initiative endlich in die Tat umsetzen. Mit einem Ja zur Klimafonds-Initiative packen wir das Generationenprojekt Klimaschutz endlich an.
Die Schweiz ist als Alpenland besonders stark von den Auswirkungen der Klimakrise betroffen: Unsere Gletscher schmelzen, Hitzetage, Überschwemmungen und extreme Wetterereignisse nehmen zu. In der Schweiz ist es bereits 2,9°C wärmer als im vorindustriellen Durchschnitt. Damit erhitzt sich die Schweiz doppelt so stark wie der globale Durchschnitt.
Nichtstun kostet enorm viel
Die negativen Auswirkungen der Klimakrise sind nicht nur spürbar, sondern auch teuer. Die Klimaerhitzung verursacht bereits heute fast eine Milliarde Franken Schäden pro Jahr. Bis 2060 könnten diese Kosten gemäss Bundesrat auf bis zu 34 Milliarden Franken pro Jahr steigen. Ohne öffentliche Mittel und Investitionen werden diese Kosten die Budgets von Gemeinden und Kantonen überfordern.
Die Stimmbevölkerung hat ihren Willen zur Veränderung gezeigt. Im Jahr 2023 hat sie entschieden, dass die Schweiz bis 2050 klimaneutral werden soll. Die Klimafonds-Initiative ist unser Weg zu diesem gemeinsamen Ziel. Der Mechanismus der Klimafonds-Initiative ist simpel: Der Bund stellt jährlich 0.5 bis 1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts für die Energiewende, Gebäudesanierungen und die Umstellung auf klimafreundliche Technologien bereit. Ganz ohne neue Steuern oder Abgaben.
Generationenprojekt ermöglicht nötige Investitionen
Die Klimafonds-Initiative gibt der Schweiz die Instrumente an die Hand, um den Klima- und Biodiversitätsschutz und gleichzeitig auch die Versorgungssicherheit wirksam und sozial gerecht voranzutreiben und umzusetzen. Sie ermöglicht dringend nötige Investitionen in erneuerbare Energien, Gebäudesanierungen und moderne Mobilität. Damit erreichen wir Schritt für Schritt eine umweltverträgliche Energieversorgung und schaffen Wohlstand und neue Arbeitsplätze.
Die Klimakrise ist die grösste Herausforderung unserer Zeit. Um sie wirksam zu bewältigen und unsere Zukunft sowie jene der kommenden Generationen zu schützen, braucht es am 8. März 2026 ein klares Ja zur Klimafonds-Initiative! Packen wir jetzt unser eigenes Generationenprojekt an – für eine klimaneutrale und unabhängige Zukunft!
Zitate
«Die Klimakrise ist eine Realität, die jede und jeder kennt. Mit dem Klimafonds zu investieren ist eine Win-Win-Win-Situation. Wir schützen das Klima, verbessern die Lebensqualität der Bevölkerung und schaffen wirtschaftliche Perspektiven – alles auf einen Schlag. Mehr denn je braucht die Schweiz ein zukunftsweisendes, verbindendes Projekt, um sich auf morgen vorzubereiten. Genau das bietet der Klimafonds.»
Lisa Mazzone, Präsidentin GRÜNE Schweiz
«Nur wer aus den Fossilen aussteigt, schützt sich davor, zum Spielball der Geopolitik zu werden. Statt Geld in der Schweiz zu investieren, schicken wir immer noch jedes Jahr Milliarden ins Ausland, um Erdöl und Gas zu kaufen. Die Klimafonds-Initiative erlaubt es uns endlich, sozial verträglich und mit der nötigen Kraft, die Schweizer Infrastruktur zu modernisieren.»
Cédric Wermuth, Co-Präsident SP Schweiz
«Wir dürfen unseren Kindern und Enkeln keine ökologischen Trümmerhaufen hinterlassen. Wenn wir heute an den nötigen Investitionen sparen, bürden wir den Jungen morgen riesige Lasten auf – bei der Sicherheit, der Gesundheit und der Infrastruktur. Mit der Klimafonds-Initiative übernehmen wir Verantwortung und wandeln Kosten von morgen in Aufträge von heute um.»
Marc Jost, Nationalrat EVP
«Der IPCC schätzt, dass weltweit jedes Jahr 2 bis 4 Prozent des BIP investiert werden müssen, um bis 2050 Netto Null zu erreichen. Die Schweiz investiert, wie die meisten reichen Länder, nicht in dieser Grössenordnung. Dabei ist erwiesen: Öffentliche Förderungen, wie sie die Klimafonds-Initiative vorsieht, sind effektiv, nötig und gerecht.»
Anthony Patt, Professor für Klimapolitik, ETHZ
«Die Schuldenbremse ist ein Instrument zum Schutz künftiger Generationen. Das genau gleiche Ziel verfolgt der Klimafonds, denn es sind jene Generationen, die den Preis für unsere Untätigkeit zahlen werden. Wollen wir unseren Nachkommen ermöglichen, so gut zu leben wie wir, sind Investitionen notwendig. Und je früher wir handeln, desto mehr lohnen sich diese Investitionen.»
Jean-Pierre Danthine, Honorarprofessor EPFL, ehem. Vizepräsident Schweizer Nationalbank
«Klimaschutz muss gebaut werden. Die Klimafonds-Initiative bringt echten sozialen Fortschritt, indem sie die lokale Wirtschaft stärkt, Innovationen ermöglicht und gute Jobs in zukunftsträchtigen Branchen schafft. Die Klimawende kann nur gemeinschaftlich und demokratisch realisiert werden.»
Vania Alleva, Vizepräsidentin SGB, Präsidentin UNIA
«Es ist ein urliberales Prinzip, für die Zukunft vorzusorgen. Das bedeutet auch, hohe Folgekosten des Nichtstuns frühzeitig mit Investitionen zu verhindern. Die Klimakrise lässt sich weder durch den Staat noch durch den Markt im Alleingang lösen. Sie lässt sich nur lösen, wenn Staat und Wirtschaft Hand in Hand arbeiten. Der Klimafonds weist genau diesen Weg.»
Loa Wild, Vizepräsidentin JGLP


