Der Bundesrat hat heute seine Botschaft zu einem
dringlichen Gesetz zugunsten der Opfer der Tragödie von Crans-Montana
vorgelegt. Die SP Schweiz begrüsst den klar geäusserten Willen, den betroffenen
Personen einen schnellen und unbürokratischen Zugang zu Unterstützung zu
ermöglichen. Sie wird sich im Parlament mit Nachdruck dafür einsetzen, dass die
Unterstützung so rasch wie möglich umgesetzt wird.
Die Tragödie von Crans-Montana hat weit über die
Landesgrenzen hinaus Bestürzung ausgelöst. «Den betroffenen Menschen, denen wir
unser tiefes Mitgefühl aussprechen, steht selbstverständlich das Recht zu,
Antworten hinsichtlich der Verantwortlichkeiten im Zusammenhang mit dieser
Tragödie zu erhalten», sagt SP-Co-Fraktionspräsidentin Samira Marti «Diese
Aufarbeitung darf jedoch den Zugang zu schneller und wirksamer Hilfe in keiner
Weise verzögern oder behindern.»
Nach Auffassung der SP Schweiz schafft die heute von
Bundesrat Beat Jans präsentierte Botschaft zu einem dringlichen Gesetz die
Voraussetzung dafür, den Opfern rasch Unterstützung zukommen zu lassen. Zu
begrüssen ist zudem die Einsetzung eines runden Tisches, um tragfähige Lösungen
zu erarbeiten und langwierige sowie kostenintensive Verfahren zu vermeiden.
Ebenso positiv ist die Beteiligung des Bundes an den bereits von einzelnen
Kantonen übernommenen Kosten im Rahmen der Opferhilfe.


