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Unter Druck und im Widerspruch: Schweizer Aussenpolitik in einer verletzlichen Welt

9. September 2026 , 19:30 - 21:00

Online

Humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit sind angesichts der aktuellen geopolitischen Entwicklungen wichtiger denn je – und stehen gleichzeitig unter massivem Druck. Zahlreiche Staaten kürzen ihre Beiträge, um sie in die militärische Aufrüstung umzuleiten. Auch der Bundesrat plant, die entsprechenden Gelder in den kommenden Jahren weiter zu kürzen.

Wir wollen darüber sprechen, warum dieses Kürzungsprogramm bei der internationalen Zusammenarbeit der Schweiz mehr schadet als nützt, welche Bereiche konkret betroffen sind und welche Folgen diese Kürzungen für Menschen weltweit und für die Schweiz haben. Wir wollen aber auch fragen, welche neuen Formen der Entwicklungsunterstützung geeignet sind, höchstmögliche Wirkung zu erzielen und welche Partnerschaften und Allianzen nötig sind, um nachhaltige Entwicklung, Frieden und Sicherheit politisch zu verankern. Schliesslich beleuchten wir die Inkohärenzen der Schweizer Politik, welche positive Entwicklungen in Frage stellen können, und wie ein Gegenentwurf zur Ausbreitung neuer Machtpolitiken aussehen könnte. Dazu gehört auch die Frage nach neuen Formen der internationalen Kooperation und einer Reform des Multilateralismus.

 

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Wann & Wo

Mittwoch, 9. September, 19:30-21:00 Uhr, Online via Zoom

 

Zielpublikum

Mitglieder und Interessierte

 

Referent:innen

Peter Maurer, Präsident des Basel Institute on Governance

Fabian Molina, Nationalrat, Mitglied der Aussenpolitischen Kommission und Präsident SWISSAID

 

Ansprechperson

Gina La Mantia, [email protected]

 

Anmeldefrist

7. September 2026

 

Weitere Infos
Aus Datenschutzgründen zeichnen wir unsere Webinare nicht auf. Im Nachversand verschicken wir jedoch allen Angemeldeten die gesamten verfügbaren Unterlagen.

 

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