03.07.2019
Der bürgerliche Bundesrat ist offenbar taub für die Forderungen der Strasse: Knapp drei Wochen nach dem Frauenstreik will die rechte Mehrheit im Bundesrat das Rentenalter der Frauen auf 65 Jahre anheben. Frauen verdienen noch immer weniger als Männer. Sie haben deswegen auch deutlich tiefere Renten. Dass die Frauen jetzt auch noch die Kosten der AHV-Reform alleine tragen sollen, ist inakzeptabel. Da die vorgesehenen Ausgleichsmassnahmen bei weitem nicht genügen, lehnt die SP die AHV-Reform des Bundesrats in dieser Form ab. Weiter
19.06.2019
Wenige Tage nach dem Frauenstreik hat der Ständerat einen zaghaften Schritt für eine bessere Vertretung von Frauen in Führungsgremien der Wirtschaft gemacht. Im Rahmen der Aktienrechtsrevision stimmt er dem Geschlechterrichtwert von 20 % für die Geschäftsleitungen grosser Unternehmen und damit der Vorlage von SP-Bundesrätin Simonetta Sommaruga zu. Diesem positiven Entscheid müssen weitere folgen. Weiter
17.06.2019
Am 14. Juni gingen in der ganzen Schweiz Hunderttausende von Frauen auf die Strasse. Ihre Botschaft war klar: Es muss sich etwas ändern. Und auch für die SP ist klar: Die Partei führt ihre konsequente Gleichstellungspolitik der letzten Jahrzehnte weiter. Gleichzeitig sind visionäre Ziele für die Zukunft gefragt. So braucht es für echte Gleichberechtigung eine Reduktion der Arbeitszeit und eine Umverteilung der bezahlten und unbezahlten Arbeit. Weiter
17.06.2019
Am Frauenstreik vom 14. Juni 2019 setzen sich in der ganzen Schweiz unzählige Frauen für mehr Lohn, mehr Respekt und mehr Zeit ein. Weiter
14.06.2019 | SP Schweiz und SP Frauen*
Violette Tücher wehten heute um 11 Uhr an der Fassade des Bundeshauses, als Zeichen der Solidarität mit den Streikenden in der ganzen Schweiz. Von Chiasso bis Basel, von Genf bis Pontresina, in allen Städten sowie in unzähligen kleineren Gemeinden, in zahlreichen Betrieben, Schulen und anderen Einrichtungen haben heute zehntausende von Frauen generationenübergreifend für eine gleichberechtigte und fortschrittliche Schweiz gestreikt und demonstriert. Sie haben ein unmissverständliches Zeichen gesetzt: Die Zeit des Wartens ist vorbei, jetzt muss es mit der Gleichstellung vorwärts gehen! Weiter
23.05.2019
Der Bundesrat stellt sich erneut gegen den Vaterschaftsurlaub. Die SP Schweiz hat kein Verständnis für diese Haltung. Schon die von der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Ständerats (SGK-S) geforderte zweiwöchige Frist ist völlig unzureichend. Die SP begrüsst zwar die Absicht der Kommission als Schritt in die richtige Richtung, unterstützt aber die weitergehende Volksinitiative für einen vierwöchigen Vaterschaftsurlaub. Weiter
21.05.2019
Seit 38 Jahren ist die Ungleichbehandlung auf Grund des Geschlechts von der Verfassung verboten. Dennoch hat die rechte Mehrheit im Parlament in der ablaufenden Legislatur zahlreiche Vorstösse für mehr Gleichstellung und eine wirksame Bekämpfung von Diskriminierung abgelehnt. Die SP-Bundeshausfraktion fordert darum in der kommenden Legislatur 2019-2023 eine gleichstellungspolitische Offensive. In einem Positionspapier präsentiert sie sechs konkrete Forderungen, um die Gleichstellung voranzubringen. Weiter
16.05.2019 | Nadine Masshardt, Nationalrätin BE, Vizepräsidentin der SP-Bundeshausfraktion
Schauen wir für einmal zurück und über den Tellerrand hinaus: Am 24. Oktober 1975 hat in Island ein Frauenstreik stattgefunden. 25'000 Frauen – respektive 90 Prozent der damals auf der nordischen Insel berufstätigen Frauen – legten die Arbeit nieder, um für ihre Rechte am Arbeitsplatz und in der Familie zu demonstrieren. Warum das heute von Bedeutung sein soll für uns? Die Gewerkschaften in der Schweiz haben sich diese Aktion zum Vorbild genommen, als 15 Jahre später bei uns der erste Frauenstreik stattgefunden hat. Weiter
Sehr geehrte Medienschaffende Die ablaufende Legislatur ist eine verlorene Legislatur – auch und gerade in der Gleichstellungspolitik. Die bürgerliche Mehrheit hat etliche Vorstösse für eine wirksame Gleichstellung und zur Bekämpfung von Diskriminierung abgelehnt. Weiter
10.04.2019
Die Abstimmung über die CVP-Volksinitiative «Für Ehe und Familie – gegen die Heiratsstrafe» muss wiederholt werden. Aus demokratischer Perspektive begrüsst die SP Schweiz diesen klärenden Entscheid des Bundesgerichts. In der Sache bleibt die Position der SP jedoch unverändert: Die SP lehnt die Initiative ab, weil sie ein rückständiges Gesellschaftsbild festigt, jede zukünftige Öffnung der «Ehe für alle» – also auch für gleichgeschlechtliche Paare – verhindert und zu Milliarden-Ausfällen in der Bundeskasse führt. Weiter

Seiten