Rund 50 Fachleute aus dem Gesundheitsbereich haben sich heute zur SP-Gesundheitstagung in Bern getroffen. Im Zentrum stand die im Herbst 2014 anstehende Abstimmung über die Initiative für eine öffentliche Krankenkasse. Weiter
Die bürgerliche Mehrheit im Nationalrat will die Krankenversicherungen und ihre Geschäfte weiterhin nicht kontrollieren. Damit verhindert sie auch eine rasche Lösung des seit Jahren schwelenden Problems der zu viel bezahlten Prämien. Weiter
Die SP – zusammen mit gut 20 Organisationen Mitinitiantin der Initiative für eine öffentliche Krankenkasse - hält den Entscheid der SGK-S, die Initiative ohne Gegenvorschlag abzulehnen, für falsch. Weiter
Jacqueline Fehr, Nationalrätin ZH, Vizepräsidentin der SP Schweiz Weiter
Der bürgerlich dominierte Bundesrat hat letzten Freitag zum wiederholten Male gravierende Mängel im heutigen Krankenversicherungssystem eingestanden. Die Rechnung folgt heute in Form der alljährlichen Prämienerhöhung. Weiter
Jacqueline Fehr | Zum dritten Mal in Folge hat der - mehrheitlich bürgerliche! - Bundesrat bestätigt, dass das heutige System der Krankenversicherung gravierende Systemfehler hat. Zum dritten Mal in Folge hat der Bundesrat also den Initiantinnen und Initianten der öffentlichen Krankenkasse Recht gegeben und gesagt: „So kann es nicht weitergehen.“ Was er vorschlägt, ist nach wie vor ein indirekter Gegenvorschlag. Weiter
Auch ohne direkten Gegenvorschlag zur Initiative für eine öffentliche Krankenkasse anerkennt der Bundesrat mit seinem heutigen Entscheid erneut den dringenden Reformbedarf im Krankenversicherungswesen. Weiter
"Die bürgerlichen Mitglieder der nationalrätlichen Gesundheitskommission missachten die Interessen der Prämienzahlerinnen und Prämienzahler und stellen sich erneut in den Dienst der Krankenversicherungen", kommentiert Jacqueline Fehr, Vizepräsidentin der SP Schweiz, den heutigen Entscheid der SGK-N, Weiter
Gemäss ersten Prognosen werden die Krankenkassen 2014 um über 2 Prozent teurer. Das klingt moderat, ist angesichts der real herrschenden Negativteuerung aber für viele Haushalte eine erhebliche Mehrbelastung. Weiter

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